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Oschatz Haben es Tierfänger im Raum Oschatz und Döbeln auf Glückskatzen abgesehen?
Region Oschatz Haben es Tierfänger im Raum Oschatz und Döbeln auf Glückskatzen abgesehen?
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11:33 12.10.2016
Tochter Scarlett (3) vermisst ihre dreifarbige Glückskatze Heidi. Quelle: Foto: Privat
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Oschatz

Als Vanessa Mahnstein aus Großsteinbach, Gemeinde Mochau bei Döbeln, den Artikel über die entführte Katze Leia aus dem Oschatzer Ortsteil Zschöllau laß, fiel ihr gleich etwas auf. Denn das Tier ähnelt ihrer Katze Heidi sehr. Beide Katzen sind dreifarbig. „Sie sind Glückskatzen und daher auch sehr hübsch anzusehen“, so die Großsteinbacherin. Doch Glück hatten beide nicht. Denn ähnlich wie Leia, verschwand auch Heidi vor einigen Wochen. „Wir haben unsere Katze am 31. Juli zum letzten Mal gesehen. Auch ich vermute, dass sie ein Opfer von Katzenfängern geworden ist, da bei uns im Dorf mehrere Katzen in etwa zur selben Zeit verschwunden und bisher nicht wieder aufgetaucht sind. Besonders durch ihr dreifarbiges Fell sah sie besonders schön aus“, sagt Vanessa Mahnstein.

Sie ist mit ihrer Familie erst im Dezember von Riesa nach Großsteinbach gezogen. Ihre Katze hatten sie damals bereits dabei. „Wir haben uns ein Haus gekauft und da gehörte unsere Katze einfach mit dazu. Besonders unsere dreijährige Tochter trauert sehr. Sie sagt immer: ,Heidi suchen!’. Da muss ich ihr jedes Mal wieder erklären, dass Heidi nicht zurück kommen wird. Ich sage ihr dann, dass Heidi ein neues Zuhause gefunden hat. Ich kann ihr doch nicht die Wahrheit sagen. Das würde sie nicht verstehen.“

Sie selbst meldete den Vorfall nicht bei der Polizei. Sie dachte nicht, dass sie hier Gehör finden würde. „Doch als ich gelesen habe, wie verständnisvoll man mit Antje Kaiser umgegangen ist, habe ich mich über meine Entscheidung von damals geärgert. Ich hätte wirklich zur Polizei gehen sollen! Jetzt ist es sicherlich schon zu lange her.“ So bittet auch Vanessa Mahnstein diejenigen, die etwas Ähnliches erlebt oder etwas beobachtet haben, die Polizei darüber zu informieren, um andere vor einen solchen Verlust, wie Antje Kaiser aus Zschöllau und Vanessa Mahnstein aus Großsteinbach ihn erleben mussten, zu bewahren.

Von Kristin Engel

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