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Oschatz Härtester Gegner heißt Wind
Region Oschatz Härtester Gegner heißt Wind
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15:50 03.06.2013

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Von Janett Petermann

Das Tief Frederik verschonte keinen der 40 Starter, aber trotzdem gaben die Radfahrer auf der 39,6 Kilometer langen Strecke alles. Der Start- und Zielpunkt am Bürgerhaus in Thalheim war während des Rennens Kommandozentrale und Fan-Standpunkt in einem. Jeder Fahrer, der während der sechs Runden das Sparkassen-Tor passierte, wurde vom Veranstaltungssprecher Steffen Bräuer angefeuert und für die nächste Runde motiviert.

Im Durchschnitt traten die Sportler mit 35 Kilometer pro Stunde in die Pedale. Auf ihrem Weg über Leuben und Limbach trennte sich bereits in der ersten Runde die Spreu vom Weizen. Neben dem Wetter war auch die Aufstellung des Fahrerfeldes ein Grund für die unterschiedlichen Leistungsniveaus. Neben routinierten Rennfahrern älterer Semester traten junge Frauen, Freizeitsportler und neugierige Neulinge gemeinsam die Herausforderung an. "Für mich war es heute das dritte Rennen, und ich bin sehr zufrieden, wie es gelaufen ist", resümierte der Grimmaer Frank Thiele, nachdem er seine Platzierung erfuhr. Als Fünfter, mit einer schnellsten Rundenzeit von 10:40 Minuten, hatte er allen Grund dazu.

Wie bei vielen anderen drückte auch ihm seine Familie die Daumen. Besonders seine Tochter Laura war stolz auf die Leistung ihres Vaters und froh, ihn ohne Blessuren wieder zu haben. Dieses Glück hatten aber nicht alle Fahrer. Rainer Harmuß machte in der letzten Runde ungewollt Bekanntschaft mit dem Straßenasphalt. "Ich wusste, heute geht noch etwas schief", ärgerte sich der Sportler mit der Starternummer 135 über den Zwischenfall, während die Rettungssanitäter sich um seinen lädierten Arm kümmerten. Wie genau es zu dem Sturz kam, ist nicht bekannt, aber von dem Schreck ließ sich keiner die Laune verderben.

Für Unterhaltung der Zuschauer sorgte gegen Ende des Rennens noch ein anderes Ereignis. Nachdem das Hauptfeld den Sparkassenbogen passiert hatte, sackte dieser plötzlich in sich zusammen und bot weder Fahrzeug, noch Radlern Platz für die Durchfahrt. Mit vereinten Kräften, einer langen Latte und mit einem Lachen auf den Lippen packten alle gemeinsam an, um den Bogen zu stützen. "So ist das eben", scherzte Stefan Bräuer.

Nachdem nach knapp zwei Stunden auch der letzte Radfahrer im Ziel war und das Wetter sich etwas versöhnlicher zeigte, wurde noch ausgiebig gemeinsam dieses erste Rennen rund um Thalheim ausgewertet, und die Organisatoren, Mitglieder des LRC und die Sportler beschlossen, dass es im nächsten Jahr unbedingt eine Fortsetzung geben muss.

iErgebnisse: http://www.molcup.de/ergebnisdienst/oschatz2013/master.html

Janett Petermann

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