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Oschatz Heideland im Tourismusplus durch Zuwächse in Oschatz, Bad Düben und Torgau
Region Oschatz Heideland im Tourismusplus durch Zuwächse in Oschatz, Bad Düben und Torgau
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00:34 23.03.2018
Wermsdorf taucht in der Statistik des Tourismusverbandes erstmals wieder auf: mit knapp 7000 Übernachtungen in drei Betrieben. Quelle: Axel Kaminski
Collm-Region

Zu Beginn jeden Jahres kursieren viele Zahlen über Entwicklungen der vergangenen zwölf Monate. Zum Beispiel zeigte die Statistik, dass 2017 mehr Besucher nach Sachsen gekommen waren als im Jahr zuvor und dass sich dieser Trend in allen Tourismusregionen feststellen lasse.

Mitglied im Tourismusverein Sächsisches Heideland

Große Teile der Collm-Region sind Mitglied im Tourismusverein Sächsisches Heideland, das zur Tourismusregion Leipzig gehört und von der Leipziger Tourismus und Marketing GmbH (LTM) vertreten und vermarktet wird.

Sandra Brandt, Leiterin der Abteilung Region bei der LTM, teilte der Oschatzer Allgemeinen auf Nachfrage mit, dass auch im Heideland in der Gesamtheit die Tendenz positiv sei. „Im Jahr 2017 wurden 401 347 Übernachtungen registriert. Das sind 2,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor“, sagte sie. Im Detail sehe es aber differenzierter aus.

Übernachtungsplus in Oschatz

Ein Plus gab es tatsächlich nur in drei Städten. In Bad Düben seien die Übernachtungen binnen eines Jahres von 147 396 auf 152 705 gestiegen, in Oschatz von 9929 auf 11 371. Einen ähnlich hohen Zuwachs konnte auch Torgau als Gastgeber der Landesausstellung verzeichnen.

In den Kommunen der Dahlener Heide sanken die Übernachtungszahlen. Während in Dahlen das Minus von 1400 auf 153 518 kaum ins Gewicht fällt, beläuft es sich in Belgern-Schildau auf fast zwölf Prozent. Noch deutlicher sind die Einbußen in der Gemeinde Cavertitz. Dort wurden im vergangenen Jahr 15 978 Übernachtungen registriert, gegenüber 18 534 im Jahr 2016. Hintergrund ist in beiden Fällen die Schließung von Betrieben.

Veröffentlicht werden in der Statistik aus Datenschutzgründen nur Kommunen, in denen es mindestens drei Beherbergungsbetriebe gibt. Das war 2017 in Wermsdorf wieder der Fall. Zu den 6980 Übernachtungen liegt nun aber kein Vergleichswert vor. Erfasst werden außerdem nur die Zahlen für gewerbliche Betriebe mit mehr als zehn Betten.

Von Axel Kaminski

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