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Heimat- und Sportfest in Klötitz zum 25-jährigen Jubiläum drei Tage lang gefeiert

Kultur Heimat- und Sportfest in Klötitz zum 25-jährigen Jubiläum drei Tage lang gefeiert

Der Heimat- und Sportverein Klötitz feierte von Freitag bis Sonntag sein 25-jähriges Jubiläum. Zur Tradition geworden ist es, ein Namensschild der im Ort neu geborenen Kinder oder Hinzugezogener am Spielplatz Strolchenhausen anzubringen. Katrin Kuchar, Mareen Claus und Antje Witt haben dies gemeinsam vorbereitet.

Vereinsvorsitzend Mareen Claus am Spielplatz Strolchenhausen, der jedes Jahr mit den Namensschildern der neu geborenen oder hinzu gezogenen Kindern bestückt wird.

Quelle: Bärbel Schumann

Klötitz. Mareen Claus lächelt. Dann sagt die Vorsitzende des Sport- und Heimatvereins: „Viele kleine und große Dinge machen das Leben in unserem Dorf liebenswert. Das haben wir an diesem Wochenende zu unserem Heimat- und Sportfest erneut bewiesen und erlebt.“ Während nebenan an einem Stand Kesselgulasch sowie der Rest des Kesselschnauzers gereicht wird und auf dem Sportplatz zwei Volkssportmannschaften beim Fußball die Kräfte messen, muss die Vorsitzende des Heimat- und Sportvereins einen weiteren Festhöhepunkt mit Mitstreitern vorbereiten. „Wir wollen noch die neuen Kinder im Dorf mit ihrem Namensschild auf dem Spielplatz Strolchhausen begrüßen, die in den vergangenen zwölf Monaten im Ort geboren wurden oder die mit ihren Familien zu uns nach Klötitz zogen“, erklärt sie.

Mareen Claus ist stolz auf Dorfgemeinschaft

Doch bis es soweit ist, lässt Mareen Claus die vergangenen drei Festtage Revue passieren. Beim Erzählen merkt man ihr an, wie stolz sie auf die Dorfgemeinschaft und die Mitglieder ihres Vereins ist. Weil der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen begeht, wurde diesmal an drei Tagen gefeiert. „Der Freitag war sozusagen für die Vereinsmitglieder gedacht.“ Die erste Vorsitzende Adelheid Hantzschmann gewährte mit einem Bildervortrag Einblicke in die von ihr geführte Dorf- und Vereinschronik. Ein Quiz rund um ihren Heimatort brachte manchen Heimatfreund zum Staunen, denn nicht jeder wusste, dass er 120 Mitbewohner in seinem Wohnort hat oder gar zwei neue Erdenbürger hinzu kamen.

Klötitzer „Kesselschnauzer“ aufgetischt

Am Abend wurde zudem nach 17 Jahren Unterbrechung eine alte Klötitzer Tradition neu aufgelegt. Den Versammelten wurde „Kesselschnauzer“ aufgetischt. Andre Kühn, Jörg Lehmann und Karsten Poppe hatten die Köstlichkeit aus gekochten Schweinsköpfen, Nierchen und Herzen mit Sauerkraut und Brot zubereitet. „Bei dieser Gelegenheit haben sich gleich die neuen Mitbewohner im Dorf bewährt. Sie organisierten das Fleisch, obwohl die Familie noch nicht bei uns Mitglied ist“, erzählt die Vereinschefin.

Erstaunt habe sie auch, wie viele helfende Hände es beim Fest gab. „Als ich am Mittwoch zum Zeltaufbau kam, waren 15 Leute vor Ort. Mit so vielen hatte ich nicht gerechnet.“

Während die Feuerwehr mit Kindern einige Runden drehte, wurde alles für einen weiteren Glanzpunkt neben den vielen Angeboten für Jung und Alt vorbereitet: Die Einweihung von neuen Namensschildern auf dem Spielplatz. Jedes Kind, das in Klötitz lebt, erhält am hölzernen Kletter- und Spielgerät ein Namensschild. Da in den vergangenen zwölf Monaten ein Kind mit seiner Familie nach Klötitz zog sowie zwei neue Dorfbewohner geboren wurden, konnten die Schilder von Leni, Emil und Pauline nun eingeweiht werden. Aus diesem Anlass schickten alle Kinder Luftballons mit ihrem Namen auf die Reise. Mancher Gast begann nach der Zeremonie die Schilder zu zählen, denn beim Quiz war die Anzahl der im Dorf lebenden Kinder gefragt. Die beträgt nun zwölf. Das lässt auch den Sport- und Heimatverein hoffen, dass er nach weiteren 25 Jahren immer noch besteht, dann vielleicht einige der Kinder unter seinen Mitgliedern zu finden sind.

Von Bärbel Schumann

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Klötitz
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