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Oschatz Heimatgeschichte: Vom Bierbrauen in Calbitz
Region Oschatz Heimatgeschichte: Vom Bierbrauen in Calbitz
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15:29 12.03.2012

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Das Grundstück dazu war groß genug. Das Flurstück allerdings, worauf das zweite Brauhaus stand, wurde dem Vorwerk Calbitz zugeschlagen. Dieses wurde nämlich steuermäßig vom Rittergut Neukötitz mitverdient. Die Besitzverhältnisse in dieser Zeit waren für heutiges Verständnis manchmal sehr undurchsichtig, aber auch nicht weniger bürokratisch.

Die beiden Brauhäuser haben lange Zeit nebeneinander Bier produziert, Bis wahrscheinlich um 1707 ein Brand die Brauhäuser stark in Mitleidenschaft gezogen hatte. Es wurde zwar weiter Bier gebraut, aber der Verfall war unabwendbar. Die Häuser zerfielen. Durch Wind und Wetter wurden auch die Braugeräte stark beschädigt, da die beiden Giebel an den Häusern schon heruntergebrochen waren. Im Jahre 1731 beschloss der damalige Besitzer des inzwischen neuerstandenen Rittergutes Alt- und Neukötitz, Hofrat Benedikt Oertel die beiden Brauhäuser einzureißen und ein gemeinsames Brauereigebäude zu errichten.

Die spätere Besitzerin des Rittergutes Christiane Sophia Wilhelmine von Ponickau hat sich dann nach langem Disput mit ihren Untertanen entschlossen, ein neues Brauhaus aufbauen zu lassen. 1752 war schließlich die neue Brauerei fertig gestellt und es konnte wieder Bier gebraut werden.

Fortsetzung folgt Christel Wawrzetzka

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