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Heimatgeschichte: Wanderung zum Hausberg gehört zum Aufenthaltsprogramm

Heimatgeschichte: Wanderung zum Hausberg gehört zum Aufenthaltsprogramm

Jede Woche gab es eine Wanderung zu Hausberg, dem Collm, mit Besuch der 1000-jährigen Linde auf dem Friedhof im Ort gleichen namens. Es galt die Devise: Wer nicht auf dem Collm war, war nicht bei hier.

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Das Schullandheim.

Quelle: Günter Geisler

Lampersdorf. An dieser Stelle eine Richtigstellung zu seiner Höhe: Am Aussichtsturm, etwa fünf bis sechs Meter rechts vom Aufgang, befindet sich ein amtlich bestätigter Festpunkt (ein hügeliger Metallbolzen im Mauerwerk des Turmes) des Landesvermessungsamtes mit der amtlich bestätigten Höhe 314,465 Meter (Quelle: Rund um den Collm Nr. 24, 1998). Für eine ausgedehnten Landvermessung in Sachsen wurde auf dem Collm ein dritter Turm, ein Holzturm, errichtet. Er stand millimetergenau über dem trigonometrischen Punkt. Dies ist ein einem Grenzstein ähnelnder quaderförmiger Stein, der an der Oberseite ein Kreuz hat und exakt nach den Himmelsrichtungen ausgerichtet ist. Auf der Nordseite befindet sich ein Dreieck mit der Spitze nach oben und auf der Südseite steht TP, alles eingemeißelt. Die Veremsser sprachen immer von 313,678 Metern Höhe. Dazu kam immer der Nachsatz, dass das eine Messzahl sei und keine amtlich bestätigte Höhe. Der Stein befindet sich rund 80 Meter vom kleinen Turm entfernt in östlicher Richtung (Oschatz). Rundet man diese Zahlen, so kann man guten Gewissens feststellen, dass der Berg 314 Meter hoch ist. Diese Höhe wurde auch in der Schule gelehrt.

Höhepunkt in der Touristenstation war jede Woche donnerstags der Findigkeitslauf. Die Schülergruppen hatten selbstständig eine Rundstrecke nach Markierungen zu absolvieren und dabei theoretische und praktische Aufgaben zu lösen. Nach einer Punktbewertung konnte ein Sieger ermittelt werden. Dieser wurde dann am Abend beim obligatorischen Lagerfeuer geehrt, was meist nach der Nachtwanderung erfolgte. Im Juli 1990 entstand durch die Kollegen und den Hausmeister per Handschachtung der Schwimmingpool. Das war eine weitere Verbesserung der Aufenthaltsbedingungen. Mit Wirkung vom 1. Januar 1992 erfolgte die Umbenennung von Touristenstation in Schullandheim mit dem Träger Landratsamt Oschatz.

Fortsetzung folgt Günter Geisler

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