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Heimspiel für Minister Frank Kupfer

Heimspiel für Minister Frank Kupfer

Umwelt- und Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) hatte gestern ausnahmsweise mal einen kurzen Arbeitsweg. Anstatt ins Ministerium in die Dresdener Archivstraße zu fahren, konnte Frank Kupfer die wenigen Meter von seinem Zuhause in die Berufsschulstraße in Oschatz zu Fuß zurücklegen.

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Minister Frank Kupfer diskutiert mit den Oschatzer Gymnasiasten vom BSZ auch über alternative Energiequellen.

Quelle: Dirk Hunger

Ab 8 Uhr stand eine Diskussionsrunde mit den neuen Elftklässlern des Wirtschaftsgymnasiums am BSZ Oschatz auf dem Programm.

 

Ursprünglich sollte über Europa und europäische Entwicklungen gesprochen werden, doch dann kamen ganz andere Gesprächsthemen zu Stande. "Regenerative Energien, die Rückkehr des Wolfes nach Sachsen oder Umweltschutz - das waren ganz offensichtlich die Themen, welche die jungen Menschen hier am BSZ bewegt haben", stellte Frank Kupfer nach der fast zweistündigen Gesprächsrunde fest. Der sächsische Staatsminister für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten freute sich über das Interesse der jungen Männer und Frauen an politischen Themen. "Klar, über den Wolf wird nicht nur hier in der Aula des BSZ, sondern auch überall in Sachsen kontrovers diskutiert." Das ist für Kupfer keine neue Erfahrung. Dafür durfte der Minister aber auch aus seinem Lebenslauf plaudern, den Schülern seinen Weg zum Ministerposten skizzieren. Dabei machte ein 16-Jähriger Gymnasiast keinen Hehl daraus: "Ich bin jetzt 16 Jahre alt, in zehn Jahren will ich auch Minister sein." Während die Klassenkameraden schmunzeln, hält Kupfer das für "sportlich", aber nicht unmöglich. "Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz ist jetzt 27 Jahre alt. Das halte ich nicht für außergewöhnlich", so der Minister.

 

Die Visite von Kupfer im Oschatzer BSZ hatte übrigens einen guten Grund: "Im vergangenen Jahr waren die Schüler im Landtag und bei mir im Ministerium zu Gast. Da war auch eine Diskussionsrunde geplant, die wir aber verschieben mussten und jetzt nachgeholt haben", so der Oschatzer Minister.

Hagen Rösner

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