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Oschatz Heißhunger auf gut gewürzten Fußball
Region Oschatz Heißhunger auf gut gewürzten Fußball
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22:12 21.08.2014
Döbeln

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"Deswegen bin ich auch nicht wirklich traurig, dass sowohl unsere Erste, als auch wir nicht mehr im Pokal vertreten sind", sagt Spielertrainer René Hüttmann, der die Mannschaft mit Co-Trainer Holm Erfurth abermals durch die Saison führt. Theoretisch gehören 17 Spieler auf dem Papier. Praktisch studiert eine Handvoll davon in anderen Bundesländern, andere arbeiten in Schichten - zumindest die Trainingsbeteiligung dezimiert sich zwangsläufig. Hüttmann: "Und es wird auch zu den Punktspielen immer wieder eine Herausforderung sein, eine komplette Truppe zusammenzustellen." Zwar funktioniere die Kooperation mit der ersten Männermannschaft noch besser, als in den Jahren zuvor. Aber auch der Kader von Landesliga-Trainer Thomas Kupper ist, nun ja, übersichtlicher geworden. René Hüttmann und Holm Erfurth zählen deswegen auch auf die Schützenhilfe knackig gebliebener Spieler aus der Freizeit- und/oder der Alt-Herren-Mannschaft - auch, weil "es vollkommen klar ist, dass der Schwerpunkt im Verein auf der ersten Mannschaft liegt."

Es ist nicht alles bedenklich beim DSC II. Keinesfalls. In der ersten Hälfte der vergangenen Saison sah noch alles nach einem Totalschaden für den einstigen Liga-Krösus aus. "Wir haben die Taktik auf eine Viererkette umgestellt. Das hat Zeit und Siege gekostet, bis die Mannschaft es verinnerlicht hatte. In der Rückrunde sind wir besser ins Laufen gekommen, haben vorn mitgespielt", bilanziert der Trainer. Der jetzt am Feinschliff arbeitet, in der Saisonvorbereitung auf die konditionelle Ausbildung seiner Schäfchen setzt. Den Umgang mit dem Ball hat der DSC ohnehin immer beherrscht. Spielerisch gehört das Team in die Top-Five der Liga. Was es teilweise bei den Testspielen zeigen konnte. Das 1:6 gegen Hainichen gehörte nicht dazu. Beim 1:1 gegen Oschatz und dem 5:1-Auswärtssieg bei Wacker Auerswalde blitzten die Früchte durch, die das Trainergespann zur Reife züchten.

Das Saisonziel formuliert Hüttmann bescheidener. "Wir wollen nicht schlechter abschneiden, als vergangene Saison." Da hatte sich das Team auf Platz 6 vorgearbeitet. Es könnte eine Saison 2014/15 werden, die dem DSC liegt. Es sind Mannschaften in die Staffel zurückgekehrt, die Fußball spielen können, wie der DSC. "Spielerisch dagegen zu halten ist für uns erfolgversprechender als gegen eine Mannschaft anzurennen, die das Spiel auf körperliche Weise zu gewinnen versucht." Weswegen man sich in der Kabine der Zwoten auf die Begegnungen mit Roßwein und Hartha besonders freut. Die zugleich die Aufstiegskandidaten für Hüttmann sind. "Wir wollen es denen schwer machen."

Und es kehrt ein schmackhaftes Derby in die Saison zurück, auf das beide Seiten seit Lebzeiten heißhungrig sind: Stadtderbys zwischen Döbelner SC und ESV Lok Döbeln waren immer herzhaft. Mit der Rückkehr der Großbauchlitzer in die Kreisliga kann wieder angewürzt werden. Hüttmann tropft schon der Zahn: "Stadtderbys sind immer wieder ein Genuss. Die Spiele wollen wir nach einigen Pleiten der vergangenen Jahre wieder zu unseren Gunsten entscheiden." Bon Appétit!

Thomas Lieb

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