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Heizung und mehr: Bund fördert energetische Sanierung in der Stadt Oschatz

Investition Heizung und mehr: Bund fördert energetische Sanierung in der Stadt Oschatz

In der Döllnitzsporthalle treiben Schüler und Vereine Sport- an sieben Tagen in der Woche, 365 Tage im Jahr. Eine ordentliche Heizung ist deshalb zwingend notwendig. Dank des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ konnte die Stadt jetzt die 25 Jahre alte Heizungsanlage erneuern. Weitere Projekte zur energetischen Sanierung folgen.

Hier haben Stadt und Bund viel Geld reingepumpt: Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (l.) zeigt CDU-Bundestagsabgeordneten Marian Wendt die neue Gasheizung der Döllnitz-Spothalle in Oschatz.

Quelle: Christian Kunze

Oschatz. Zugegeben – sich mitten im Sommer mit einer neuen Heizung zu beschäftigen, wirkt befremdlich. Ersetzt werden kann solche Technik allerdings nur in den warmen Monaten, in denen sie nicht täglich benötigt wird.

In der Oschatzer Döllnitzsporthalle wurde jetzt mit Hilfe des Förderprogramms „Brücken in die Zukunft“ eine neue Heizung installiert. Sie ersetzt die alte, vor 25 Jahren eingebaute Anlage – und hilft damit künftig der Stadt, energieeffizienter zu heizen als das bisher der Fall gewesen ist. „Die Halle wurde nach der Wiedervereinigung ursprünglich als Einkaufsmarkt errichtet und schon nach wenigen Jahren nicht mehr als solcher benötigt. Sie ging in städtisches Eigentum über und erfüllt nach dem Umbau noch heute den damals anvisierten Zweck. Hier findet sowohl Schul- als auch Vereinssport an sieben Tagen die Woche statt. „Die Investition in das Objekt ist damit indirekt eine Förderung der Schulen, der Jugend und des Vereinswesens in Oschatz“, informierte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) den Bundestagsabgeordneten Marian Wendt (CDU) vor Ort zur offiziellen Übergabe.

Der Unionspolitiker macht sich ein Bild, wie die in Aussicht gestellten, beantragten, bewilligten und teils schon verbauten Mittel in den Städten und Gemeinden eingesetzt werden. „Der Bund stellte im Haushalt 2016 insgesamt 3,5 Milliarden Euro zur Verfügung. Sachsen bekam davon 156 Millionen Euro, der Landkreis Nordsachsen, zu dem Oschatz gehört, davon wiederum fünf Prozent“, erinnert Wendt. Das anteilige Budget für die Stadt Oschatz liegt bei etwa 1,6 Millionen Euro – davon wurden und werden unter anderem die Heizungsanlagen im Rathaus, in der Grundschule zum Bücherwurm, der Oberschule Robert Härtwig, der Kindertagesstätte Am Holländer und eben in der Döllnitzsporthalle erneuert. Von den rund 73 000 Euro, die die neu eingerichtete Gasheizung gekostet hat, übernimmt der Bund 37 500 Euro.

Energetische Sanierung ist ein wichtiger Baustein zur Stadtentwicklung. Im Frühjahr einigten sich die Oschatzer Stadtratsmitglieder auf eine Fortschreibung des entsprechenden Konzepts. Neben dem Bereitstellen günstigen Wohnraums und der Wiedernutzbarmachung von Brachflächen ist Klimaschutz ein neuer wesentlicher Baustein geworden. Im Mai berichtete der Klimaschutzmanager der Stadt Uebigau-Wahrenbrück Daniel Willeke in einem Impulsvortrag über Klimaschutzkonzepte, deren Management und Umsetzung, Fördermöglichkeiten und -richtlinien.

Neben dem Bund beteiligt sich auch der Freistaat mit Subventionen an „Brücken in die Zukunft“. Die Richtlinie schreibt den Städten und Gemeinden vor, wofür welche Mittel fließen dürfen. So unterstützt der Bund energetische Sanierung, Informationstechnologie, Krankenhäuser und Lärmbekämpfung, während aus der Pauschale des Freistaats allein Schulen, Straßen und Sportstätten gebaut oder in den öffentlichen Personennahverkehr investiert werden dürfen.

Umsetzen und abrechnen sollten die Antragsteller die bewilligten Maßnahmen in den Jahren 2016 bis 2020. Bei den Bundesmitteln gilt der Zeitraum 2016 bis 2018, beim Landesbudget 2017 bis 2020.

Von Christian Kunze

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