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Oschatz Highlight am Wochenende: Der Mittelalterfrühling in Oschatz
Region Oschatz Highlight am Wochenende: Der Mittelalterfrühling in Oschatz
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09:38 18.03.2016
Robert Schmidt in historischer Tracht. Der Oschatzer Heimatfreund verkleidet sich als Mönch oder als August der Starke . Quelle: Foto: Andreas Röse
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Oschatz

Frühlingserwachen mit Mittelalterfeeling – am kommenden Wochenende startet das bisher größte Gesichtsprojekt des Oschatzer Heimatforschers und Verlegers von Heimatliteratur Robert Schmidt. Mit einer großen Unterstützung von zahlreichen Gleichgesinnten werden am kommenden Sonnabend und Sonntag in der Oschatzer Innenstadt insgesamt 25 verschiedene Geschichtsveranstaltungen angeboten. Die Palette reicht von Kirchenführungen bis zu musikalischen Darbietungen (siehe nebenstehen Infokasten). „Möglich wird so ein Wochenende durch das gemeinsame Miteinander zahlreicher Vereine, der Stadt Oschatz, der Oschatzer Freizeitstätten , der Kirchgemeinde Oschatz sowie von Künstlern und Selbstständigen“, berichtet Robert Schmidt, der in Vergangenheit mit vielen Einzelveranstaltungen schon Erfahrungen auf dem gebiet gesammelt hat.

Hauptprotagonisten für den Oschatzer Mittelalterfrühling sind jedoch die zahlreichen geschichtsträchtigen Gebäude der Stadt, die sich bis jetzt erhalten haben. Dazu zählen neben der Klosterkirche auch die St. Aegidienkirche und die Amtsfrohnfeste. Nur indirekt in die Veranstaltung mit einbezogen sind die beiden ältesten Gebäude der Stadt Oschatz – das Vogtshaus sowie das dezentral gelegene Wüste Schloss Osterlant. Die beiden Objekte werden aber den angebotenen Führungen angemessen gewürdigt.

Im Kirchenschiff der Oschatzer Klosterkirche – an beiden Tagen zentraler und eintrittsfreier Ort der Begegnung mit mittelalterlichem Handwerk und Handel, Vereinspräsentationen, Oschatzer Literatur und gastronomischer Versorgung – wird zum Wüsten Schloss Osterlant eine kleine Ausstellung zu sehen sein. „Bei der Veranstaltung lockt nicht nur das Mittelalter – hier können Gäste lebendige Geschichte zum Anfassen erleben, mystische Gewölbe, mehr als 600 Jahre alte Wandmalereien, uralte Kapellen, wehrhafte Türme und geheimnisvolle Köpfe, gezeigt und erklärt von Menschen, die gern auch Fragen beantworten“, wirbt Schmidt, der die Vorbereitung für das Aktionswochenende schon im vergangenen Jahr gestartet hat. Doch ohne Unterstützung wäre dies nicht möglich. „Bei den Führungen sind das im Stadtmuseum Dana Bach, in der Aegidien-Kirche Ines Toleikis und Susanne Heller, in der Elisabethkapelle verzaubern Ines Raschke und Katja Scholz mit Musik, der Verein KlosterArt und die Kirchgemeinde präsentieren die mittelalterlichen Gewölbe der Klosterkirche“, nennt Schmidt nur einige Unterstützer. Ganz besonder freut er sich auf den Sonntagnachmittag, dann wird 16 Uhr in der Frongasse von Künstler Joachim Zehme ein Lutherdenkmal eingeweiht.

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Von Hagen Rösner

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