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Oschatz Hirschkopf in Wermsdorf wieder mit vollem Geweih
Region Oschatz Hirschkopf in Wermsdorf wieder mit vollem Geweih
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18:00 26.11.2018
Der beschädigte Hirschkopf am Turm von Schloss Hubertusburg in Wermsdorf wird repariert, das Ensemble ist damit wieder komplett. Quelle: Foto: Christore Friese
Wermsdorf

Für Christore Friese hat sich dieser Tage ein Kreis geschlossen: Die Wermsdorferin, die gern und oft mit dem Fotoapparat in ihrer Heimat unterwegs ist, hatte den beschädigten Hirschkopf am Glockenturm von Schloss Hubertusburg im Bild festgehalten. Jetzt, zur Reparatur des Geweihs, war sie erneut zur Stelle. Als die Fachleute mit Hubtechnik in luftiger Höhe das Wappentier wieder vollständig zusammensetzten, drückte Christore Friese auf den Auslöser. „Die Sonne gab noch einmal ihr bestes und ließ das Geweih besonders schön glänzen“, freute sie sich über das passende Fotowetter. Knapp ein Jahr nach der Beschädigung ist der Turmschmuck nun wieder komplett und kann von Besuchern und Hobbyfotografen in Gänze abgelichtet werden.

Seitdem im Januar das Sturmtief Friederike über das Land zog, hatte ein Hirschkopf an der Vorderseite des Schlosses nur noch ein halbes Geweih. Der restliche Teil sei während des Sturmes beschädigt und abgerissen worden, habe aber geborgen werden können, teilte Dieter Ruf vom Staatsbetrieb Zentrales Flächenmanagement Sachsen, das für die Immobilie zuständig ist, mit. Aufgefallen waren die Schäden vielen Spaziergängern und Besuchern lange nicht. Sie selbst sei auch betriebsblind gewesen, räumte Christore Friese sein. Kein Wunder, schließlich befinden sich die Gold glänzenden Hirschköpfe hoch oben am Glockenturm – da musste man schon sehr genau hinschauen.

Ursprünglich war die Reparatur vom zentralen Flächenmanagement für das nächste Jahr angekündigt worden. Nun konnten die Arbeiten, für die ausreichend Hebetechnik notwendig war und bei der schwindelfreie Mitarbeiter die nötigen Handgriffe erledigen mussten, vorgezogen werden.

Von Jana Brechlin

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