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Oschatz Hitzepause beim Bau an der Staatsstraße zwischen Laas und Cavertitz
Region Oschatz Hitzepause beim Bau an der Staatsstraße zwischen Laas und Cavertitz
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13:53 27.07.2018
Rund 9000 Tonnen frischer Asphalt liegen zwischen Laas und Cavertitz. Bevor hier wieder der Verkehr rollt, müssen noch die Bankette eingebaut werden. Quelle: Foto: Axel Kaminski
Cavertitz

„Deck- und Tragschicht der Straße sind fertig. Unser Subunternehmer sollte am Mittwoch und Donnerstag die Bankette einbauen“, erläutert der zuständige Bauleiter bei der Süptitzer Baufirma Ezel. Der Versuch sei jedoch abgebrochen worden. „Wenn wir mit unseren schweren Maschinen auf die frisch aufgebaute Straßendecke fahren, hinterlassen wir Spuren auf der Oberfläche“, sagte Thomas Schlesinger, Polier der Firma Rastrei Vogtland, jenes Subunternehmens, das die Randstreifen fertigen soll. Man müsse also abwarten, bis es kühler wird beziehungsweise die Straßendecke abgekühlt ist. Außerdem habe die Auerbacher Firma noch weitere Aufträge abzuarbeiten, könne also nicht mit der Technik vor Ort warten, bis sie ohne Qualitätsverlust an der S 27 arbeiten kann.

In Zukunft keine Sperrungen wegen weichen Asphalts zu befürchten

Wegen dieser Unterbrechung der Arbeiten müsse niemand befürchten, dass in kommenden Sommern die Straße für Lkw gesperrt werden müsste. „Die jetzige Unterbrechung der Arbeit hat nichts mit Qualitätsmängeln zu tun“, betont Schneider. Ähnlich wie Betonstraßen oder andere Elemente aus diesem Werkstoff benötige auch Asphalt nach dem Einbau eine gewisse Zeit, bis die volle Tragfähigkeit oder zumindest ein großer Teil davon erreicht sei. Deshalb müsse man für den Weiterbau nicht auf kühleres Wetter oder gar Regen warten. Man habe zunächst eine Verlängerung der Baumaßnahme um zwei Wochen beantragt. Dann würde die Staatsstraße immer noch vor dem Ende der Sommerferien fertig werden und der Schülerverkehr könnte auf der gewohnten Strecke rollen.

Bisher 9000 Tonnen Asphalt ohne Zeitverzug eingebaut

Der Bauleiter der Firma Ezel bedauert den Zeitverzug bei diesem Vorhaben, das bisher ohne Verzögerungen ablief. Auf der rund zwei Kilometer langen Strecke seien rund 9000 Tonnen Asphalt eingebaut worden. Auch für den zum Teil vorgefundenen felsigen Untergrund habe man Lösungen gefunden gehabt. Zwar hätte man bis zum Ende dieser Woche sicher nicht die Fahrbahnmarkierung aufbringen können, aber eine Straßenfreigabe – wenn auch mit reduzierter Höchstgeschwindigkeit – habe im Bereich des Möglichen gelegen.

Das neue Asphaltband zwischen Laas und Cavertitz verspricht dem Augenschein nach eine wesentlich ruhigere Fahrt rund um den Cavertitzer Berg als bisher. Für Skater und Inline-Fahrer dürfte es, so lange die Arbeiten ruhen, eine tolle Sprintstrecke sein.

Von Axel Kaminski

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