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Oschatz Hochbetrieb beim Hochschultag in Oschatz
Region Oschatz Hochbetrieb beim Hochschultag in Oschatz
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16:20 02.02.2014
Beim Hochschultag in der Arbeitsagentur Oschatz kamen am Sonnabend sowohl die Vertreter von Institutionen und Universitäten als auch die Jugendlichen voll auf ihre Kosten. Quelle: Dirk Hunger

Sohn Tristan strebt ein Informatikstudium an. Der Zwölftklässler am Berufsschulzentrum der Kreisstadt sucht nach einer Uni oder Hochschule in der Region. Praxisnähe beim Studium ist ihm dabei ebenso wichtig. Am Stand der Hochschule Merseburg bekam er dazu sowie zu allen anderen angebotenen technischen Studiengängen jede Menge Einblicke.

Die Studieneinrichtung ist eine der 17 Hochschulen und Universitäten, die sich in diesem Jahr am 16. Hochschultag im Berufsinformationszentrum der Oschatzer Arbeitsagentur beteiligten.

Doch nicht nur sie sind mit einem Stand vertreten. Ebenso zeigen beispielsweise Polizei, Bundeswehr, die Deutsche Flugsicherung oder die Berufsakademie Sachsen den Studenten in Spe Wege für Karrieremöglichkeiten auf. Zudem gibt es ein Vortragsangebot, bei dem beispielsweise über Finanzierungsmöglichkeiten eines Studiums oder über das Zulassungsverfahren berichtet wird. Für die Leipziger Universität hat eine Studentin errechnet, dass mit Semestergebühren sowie den Kosten für Bücher, Lernmittel, den Lebenshaltungskosten und Miete ein Student ohne Auto im Monat 600 Euro benötigt.

"Von Beginn an herrscht in unseren Räumen ein emsiges Treiben. Die von uns angebotenen Vorträge sind richtig gut besucht. Ich war gerade oben und habe gesehen, dass die Sitzplätze sogar nicht reichten", freute die Chefin der Oschatzer Arbeitsagentur Cordula Hartrampf-Hirschberg über die Resonanz auf die verschiedenen Angebote. Besonders stolz ist sie, dass so viele Studieneinrichtungen und Institutionen, 30 insgesamt an der Zahl, präsent sind.

"Wir haben sogar schon für das nächste Jahr die ersten Anfragen, darunter neu auch aus dem westlichen Teil der Bundesrepublik wie Lüneburg, erhalten", berichtet die Berufsberaterin für akademische Berufe Madeleine Obendorf. Sie und ihre Kollegin freuen sich, dass neben dem Lehramt auch wieder stärker technische, naturwissenschaftliche Studienrichtungen gefragt sind. Dafür interessiert sich auch Clara Schmidt aus Torgau. Sie könnte sich vorstellen, Geowissenschaften zu studieren. "Mein Papa ist Brunnenbauer. Das macht mich neugierig", erzählt sie. Ihre Zwillingsschwester Linda hat andere Interessen. Sie will einen kreativen Studiengang wählen. "Für mich spielen bei der Wahl die späteren Perspektiven eine wichtige Rolle. Zudem würde ich mein Studium gern in Sachsen absolvieren", erklärt die Gymnasiastin, nachdem sie sich an den Informationsständen der Hochschulen Mittweida und Görlitz, aber auch Dresden und Leipzig umgeschaut hat.

"Wir finden es einfach Klasse, dass heute so viele Hochschulen und Universitäten vertreten sind. Als Elternteil bin ich erstaunt, welch interessante Möglichkeiten es auch für duale Studien mit viel Praxisnähe gibt", zieht Monika Müller aus Oschatz ihr Resümee, nachdem sie bei Frances Gritz von der Hochschule Mittweida über kooperative Studiengänge mit integriertem Berufsschulabschluss mehr erfahren hatte. "Mein Sohn ist wie ich richtig begeistert. Der Besuch hier hat sich für uns auf alle Fälle gelohnt", ergänzt die Mutter.

Bärbel Schumann

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