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Hochwasser-Schäden: Spuren tilgen

Hochwasser-Schäden: Spuren tilgen

Das Junihochwasser vom vorigen Jahr hat auch in Lampersdorf gewütet. Die Spuren des Unwetters sollen nun beseitigt und damit ein Stück mehr Sicherheit für die Anwohner geschaffen werden.

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Heute zeigt sich Lampersdorf wieder ganz idyllisch. Die Ruhe wurde im Juni vorigen Jahres gestört, als Starkregen und Hochwasser Straße und Grundstücke der Anwohner überfluteten. Die Schäden, die dabei entstanden, sollen nun beseitigt werden. Foto. Dirk Hunger

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Lampersdorf. Der Wermsdorfer Gemeinderat vergab auf seiner jüngsten Sitzung insgesamt drei Aufträge für Projektierungsleistungen und Bauüberwachung.

 

Dabei sollen vor allem Schäden am Dorfbach, am Wirtschaftsweg "Hungerberg" sowie am Mischwasserkanal westlich der Oschatzer Straße beseitigt werden, kündigte Bürgermeister Matthias Müller (CDU) an. Im Falle des Dorfbaches, dessen teilweise verrohrte Abschnitte stark beschädigt wurden, gehe man von rund 180 000 Euro Baukosten aus. Das vorläufig ermittelte Honorar für die Projektierung beträgt etwa 25 500 Euro. Für den knapp 500 Meter lange Abschnitt des Wirtschaftsweges "Hungerberg" werden Kosten von 120 000 Euro angenommen, das Honorar für die Ingenieurleistungen beträgt dabei 16 700 Euro. Für den Neubau des Mischwasserkanals werden bisher Baukosten von rund 148 000 Euro angenommen, das vorläufig ermittelte Honorar entspricht demzufolge rund 20 000 Euro.

 

Die Aufträge für die Projektierung Gewässerausbau Dorfbach sowie Wirtschaftsweg Hungerberg erhielt das Ingenieurbüro für Tiefbau IBZ aus Riesa, für die Projektierung des Kanalneubaus geht der Auftrag an die Bauprojekt-Planungsbüro GmbH aus Oschatz. In allen drei Fällen werde die Beauftragung stufenweise erfolgen, kündigte der Bürgermeister an.

 

Die nötige Schadensbeseitigung in Lampersdorf sei bereits durch die Sächsische Staatskanzlei im Wiederaufbauplan bestätigt worden, so Matthias Müller. Der Plan war im vergangenen Jahr nach dem Juni-Hochwasser aufgelegt worden, um die Kommunen bei der Beseitigung der Flutschäden zu unterstützen. Für alle drei Maßnahmen hat die Gemeinde Wermsdorf eine 100-prozentige Förderung in Aussicht. Voraussetzung für die Erteilung der Zuschüsse ist allerdings die Erarbeitung von Planungsunterlagen - deshalb jetzt die notwendigen Beschlüsse, die von den Gemeinderäten jeweils einstimmig gefasst wurden.

 

J. Brechlin

Jana Brechlin

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