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Oschatz Hochzeitsmesse in Oschatz
Region Oschatz Hochzeitsmesse in Oschatz
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18:00 13.11.2016
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Oschatz

Inzwischen muss man schon um die 30 sein, um sich an den Flachbau neben dem Busbahnhof als Wartesaal erinnern zu können. Dort dürften, zumindest im Berufsverkehr, ähnlich viele Menschen Schutz vor Wind und Wetter gesucht haben wie am Sonnabend junge Leute zu den wichtigsten Fragen des kommenden Jahres.

Bei der Fest- und Hochzeitsmesse im „Vital in Oschatz“ (Vitalio) konnten sich Brautleute Anregungen dazu holen, in welchem Outfit sie vor den Standesbeamten oder den Altar treten. Gezeigt wurde bei den beiden Durchgängen der Modenschau ebenfalls, welche Trends es bei der Festmode gibt – egal, ob man bei einer Hochzeit eingeladen ist oder „nur“ mal ins Theater gehen will. Dazu stellten eine Reihe von Dienstleistern ihre Angebote rund um den schönsten Tag im Leben vor. Die Palette reichte von der Beratung zu Trauringen, über den Limousinenservice bis hin zur Hochzeitstorte, selbst an Baby- und Kleinkindmode hatten die Veranstalter gedacht.

Sarah Arndt aus Großenhain wird im Juli 2017 heiraten und hatte sich deshalb auf den Weg nach Oschatz gemacht. Den Bräutigam hatte sie zuhause gelassen. Die 29-Jährige war auf der Suche nach einem Hochzeitskleid und das Vitalio war die Adresse, bei der sie ihre Erkundungen begann. Eine grobe Vorstellung habe sie nun.

Aus einem sozialen Netzwerk hatte Manja Wachsmuth aus Roßwein von der Messe in Oschatz erfahren. Auch sie heiratet im kommenden Jahr. Während der Zukünftige zuhause auf das Kind aufpasste, verfolgte die 27-Jährige – begleitet von Mutter, Schwester und Freundin – gespannt, was die Models vorführten. Sie sei schon mit einer Idee, wie sie zur Hochzeit gekleidet sein wolle, nach Oschatz gefahren. „Ich habe hier etwas Cremefarbenes, Schulterfreies gesehen, was mir sehr gefällt“, sagte die Roßweinerin.

„Die Lieferzeit für so ein Kleid liegt bei etwa vier Monaten“, begründet Ines Schurig den Termin für die Fest- und Hochzeitsmesse lange vor den beliebtesten Hochzeitsmonaten. Die Resonanz von weit über 100 Besuchern gibt ihr Recht. Sie riet den Besuchern, für diesen Teil der Festvorbereitung genug Zeit einzuplanen: mindestens eine, vielleicht auch drei Stunden.

„Gelegentlich benötigen wir auch so lange, um Wünsche und Möglichkeiten in Übereinstimmung zu bringen“, erläuterte Romy Saul von der Bäckerei Raddatz. Der Trend gehe wieder zu schlichteren Torten. Klassisch Weiß mit roten Rosen sei aber kaum gefragt. An ihrem Stand gab es neben einem Tortenkatalog und einer Fotoschau schon hergestellter Festtagstorten auch Handwerksarbeit zum Probieren.

Nach der Modenschau nahm der Andrang am Stand von Thomas Malik vom Fotostudio Corinna stark zu. „Das Highlight bei den Locations für die Hochzeitsfotos ist Schloss Hubertusburg“, erklärte der Fotograf. Außerdem sei der O-Park, nachdem er für die Kleine Gartenschau frischen Glanz erhalten habe, wieder stärker gefragt.

Von Axel Kaminski

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