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Oschatz Holzhaus für Schullandheim Lampersdorf
Region Oschatz Holzhaus für Schullandheim Lampersdorf
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00:19 17.07.2017
Der Pool ist verwaist, dafür wächst das Holzhaus. Quelle: Foto: Jana Brechlin
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Lampersdorf

Auf dem Grundstück am Schullandheim Lampersdorf ist der Pool verwaist, statttdessen wächst das künftige Holzhaus. Das Erdgschoss ist aus zahlreichen einzeln zugeschnittenen Balken bereits aufgestellt, Sparren und weitere Elemente für das Dach liegen bereit.

Hinter dem bisher genutzten Gebäude entsteht die neue Unterkunft, die der Träger, das Bildungs- und Sozialwerk Muldental (BSW), als Wohngruppe nutzen will. Das alte Haus sei keine zeitgemäße Jugendhilfeeinrichtung mehr und allenfalls vorübergehend nutzbar, so Geschäftsführer Christian Kamprad. Der Verein, der mittlerweile auch Pächter des Schullandheimes Lampersdorf ist, wolle das Gebäude aber für Büros, Kurse oder als Lager nutzen. Seit 2015 betreut das BSW hier unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die nach der Fertigstellung dann in Zweibettzimmern im Holzhaus leben sollen. Die eigenständige Bewältigung des Alltags sei dabei Konzept des Vereins, hatte der Leiter der Einrichtung Thomas Dittmann bereits erklärt: „Wir lassen kein Essen anliefern und haben auch niemand, der hinter den Jugendlichen putzt. Das machen sie selbst.“

Vorbild für den Neubau in Lampersdorf ist das baugleiche Gebäude in Olganitz, das dort in der Dorfmitte für 480 000 Euro entstanden ist und im April eröffnet wurde. Selbst wenn der Bedarf zur Betreuung jugendlicher Flüchtlinge nachlässt, will das Bildungs- und Sozialwerk weiter vor Ort tätig sein und das Haus im Rahmen der Jugendhilfe nutzen, kündigte Christian Kamprad an: „Hier können dann Kinder in Obhut genommen, die aus verschiedenen Gründen nicht in ihren Familien bleiben können.“

Von Jana brechlin

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