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Oschatz Hunderte Besucher beim Drescherfest in Lampertswalde
Region Oschatz Hunderte Besucher beim Drescherfest in Lampertswalde
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13:59 28.08.2017
Bernd Streubel (r.) und Jörg Blankenburg von der Klötitzer Dreschflegelgruppe sind gern gesehene Gäste und Akteure auf dem Lampertswalder Drescherfest. Auch diesmal haben sie mit den anderen acht Mitstreitern ihrer Gruppe gezeigt, wie viel Muskelkraft nötig ist, um die Körner aus Getreide zu schlagen.
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Lampertswalde

Günter Hessler ist der Kopf des Organisationsteams und mit dem 14. Lampertswalder Drescherfest zufrieden: „Das Wetter konnte für uns nicht besser sein. Hunderte Besucher haben sich für die alte Landtechnik und die anderen Angebote interessiert und sich dabei amüsiert.“

Von 10 Uhr an – das Drescherfest begann am Sonntag mit einem Frühschoppen – kamen hunderte Gäste in das Heidedorf. Mancher nutzte für die Anfahrt ein besonderes Fahrzeug wie einen Oldtimertraktor oder gar wie Familie Jahn einen 215 PS starken Kirovetz K 700, der nicht nur durch seinen gelben Farbanstrich, sondern auch der Größe wegen besonders unter den Fahrzeugen hervor stach. „Wir sind von den Organisatoren extra angesprochen worden, um zum Drescherfest zu kommen, denn solch ein Fahrzeug hat nicht jeder“, meinte René Jahn. Aufgereiht standen die Oldtimer am Rand des Festgeländes. Ihre große Stunde hatten sie erst noch, denn zum Abschluss des Drescherfestes gab es das legendäre Traktorenrennen.

Schaudreschen, Mähen, Schroten und Sägen

Da lagen schon etliche erlebnisreiche Stunden hinter Organisatoren, Mitstreitern und Besuchern. Stunden gefüllt mit Aktionen wie dem Schaudreschen und Mähen, dem Schroten und auch dem Sägen von Baumstämmen mit historischem Sägegatter oder dem Häckseln von Holz mit moderner Technik. Aufmerksam verfolgten die Besucher auch das traditionelle Kranzreiten. Auch einige Händler waren nach Lampertswalde gekommen. Ein Ziegenhof bot seine Erzeugnisse an. Umsäumt war ein Stand mit nützlichen Dingen aus Schafwolle. Kein Wunder, konnten die Drescherfestgäste hier erleben, wie Wolle bearbeitet und versponnen wird. Dicht umringt waren ebenso die Schauvorführungen der Dreschflegelgruppe aus Klötitz, die bisher bei jedem der Drescherfeste dabei waren. Für Kinder ein Muss an diesem Nachmittag: Mit den „Boomschubsern“ den Wipfel einer mehr als 15 Meter hohen Eiche erklettern oder auf der Stroh-Hopseburg ausgelassen umherspringen.

Mühen des Vereins haben sich wieder gelohnt

„Ich bin wirklich sehr zufrieden mit allem, was gelaufen ist. Die Mühen unseres Vereins haben sich wieder gelohnt“, lautet das Resümee des Vorsitzenden des Vereins zur Pflege und Förderung alter landwirtschaftlicher Traditionen und Arbeitstechniken Lampertswalde Günter Hessler. Übrigens, die zwölf Vereinsmitglieder würden sich über neue Mitstreiter freuen, denn nach dem Fest ist bekanntlich vor dem nächsten Fest.

Kontakt zum Verein: Tel. 034361/55206 oder m.hessler@highlaenderhof.de

Von Bärbel Schumann

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