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Oschatz Stadt Dahlen investiert in Speiseraum der Grundschule
Region Oschatz Stadt Dahlen investiert in Speiseraum der Grundschule
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00:21 10.02.2018
Der Speiseraum der Dahlener Grundschule soll saniert werden. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Dahlen

Ursprünglich hatte die Stadt Dahlen geplant, Mittel aus dem Investitionsprogramm „Brücken in die Zukunft“ einzusetzen, um Brandschutzauflagen an der Jugendherberge zu erfüllen. Nach deren Schließung soll das Geld an einem städtischen Objekt eingesetzt werden, das in Betrieb ist, für das es jedoch ebenfalls Auflagen gibt: die Grundschule.

In diesem Fall betreffen die Vorgaben allerdings die Hygiene, konkret in Essensausgabe und Speiseraum. Wie Bürgermeister Matthias Löwe (WHD) den Stadträten und anwesenden Gästen erläuterte, habe die Lebensmittelüberwachung des Landratsamtes eine Reihe von Forderungen aufgestellt. „Das heißt nicht, dass es hier akute Probleme gibt. Aber wir sind angehalten, mittelfristig einige Veränderungen vorzunehmen“, sagte der Bürgermeister der Oschatzer Allgemeinen.

Edelstahl statt Sprelacart

In der Ratssitzung nannte Bauamtsleiter Torsten Heinrich nach der Anfrage von Gerd Oehmigen (UBG), dem der Finanzrahmen von 45 000 Euro ziemlich groß vorkam, einige Details. So werde bemängelt, dass sich im Küchen- und Speisebereich derzeit die Elektroinstallationen auf Putz befänden. Außerdem gäbe es dort Glasfliesen, die zum Teil gerissen seien. In einigen Bereichen, in denen heute Oberflächen aus Edelstahl vorgeschrieben seien, finde man in der Grundschulküche noch Holz mit Sprelacart-Beschichtung. Nach Möglichkeit wolle man in diesem Zusammenhang auch den Schallschutz in diesem Kellergewölbe verbessern. „Alles in allem sind 45 000 Euro für dieses Vorhaben eine eher knapp bemessene Summe“, fasste Torsten Heinrich zusammen.

Rund 440 000 Euro aus „Brücken in die Zukunft“

Insgesamt stehen der Stadt Dahlen im Rahmen der „Brücken in die Zukunft“ rund 440 000 Euro zur Verfügung. In der Ratssitzung am 30. August 2016 hatte der Stadtrat beschlossen, einen Teil davon für die brandschutztechnische Ertüchtigung der Jugendherberge einzusetzen. Nachdem der sächsische Landesverband des Herbergswerkes öffentlich bekannt hatte, den Pachtvertrag mit der Stadt auslaufen zu lassen, hob der Stadtrat diesen Beschluss Ende September 2017 auf. Zu diesem Zeitpunkt waren einige Arbeiten an der Herberge bereits abgeschlossen. Der Beschluss hatte damit lediglich zur Konsequenz, dass keine Planungen und kein Bau für den zweiten Rettungsweg an diesem Haus erfolgen. Bereits im September hieß es, dass die frei werdenden Mittel in Höhe von rund 45 000 Euro am Schulhaus eingesetzt werden sollen.

Die Arbeiten sollen 2019/ 2020 erfolgen

Mit dem Beschlussfassung am vergangenen Donnerstag wurde diese Aussage konkretisiert. Konkret wurde der Bürgermeister auch hinsichtlich der Bauzeit. Die Arbeiten sollen im 2019/ 2020 erfolgen. Dafür, dass Geld für diesen anderen Zweck zu verwenden, liege bereits ein Zuwendungsbescheid vor. Die zur Verfügung stehende Summe setzt sich aus einem Eigenanteil von 11 250,02 Euro und einer Zuweisung des Freistaats Sachsen in Höhe von 33 750,06 zusammen.

Von Axel Kaminski

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