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IK und Hubertusburg auf der Agenda

IK und Hubertusburg auf der Agenda

noch vor wenigen Jahren schien es, dass die Tage der Döllnitzbahn und damit auch des Bahnhofs Mügeln gezählt sind. Inzwischen ist der Totpunkt überwunden und die Freunde der Döllnitzbahn sowie des "Wilden Robert" konnten am vergangenen Wochenende ein Doppeljubiläum feiern: 20 Jahre Döllnitzbahn GmbH sowie 130 Jahre größter Schmalspurbahnhof Europas in Mügeln.

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Volkmar Winkler, Ingo Neidthardt, Sven Morlok und Dr. Andreas Winkler (von links) in der Diskussion über die Zukunft der Döllnitzbahn.

Quelle: Sven Bartsch

Totgesagte leben länger. Bei einer Feierstunde Ende der vergangenen Woche, wurde aber auch deutlich, dass der Schmalspurbahn in der Collm-Region noch große Zeiten bevorstehen.

 

Eines ist Fakt: die finanzielle Zukunft der Döllnitzbahn ist bis zum Jahr 2020 durch den Freistaat Sachsen gesichert. Fakt ist auch, dass die Döllnitzbahn GmbH im Verbund mit der Sächsisch-Oberlausitzer Eisenbahngesellschaft mbH und dem gemeinsamen Geschäftsführer Ingo Neidthardt gut aufgestellt ist. Jetzt greifen die beiden Schmalspurbahnen in Sachsen nach den Sternen, wollen zum Heimatbahnhof für den legendären Nachbau der königlich- sächsischen Dampflok IK werden. Derzeit bestimmt der Verein zur Förderung sächsischer Schmalspurbahnen über die Zukunft der Lok. Ingo Neidhardt machte bei der Festveranstaltung keinen Hehl. "Ich würde mich freuen, wenn sich der Verein für uns entscheiden würde", sagte er. Andreas Winkler, Vorsitzender des Vereines zur Förderung sächsischer Schmalspurbahnen, hielt sich bei der Veranstaltung allerdings noch bedeckt.

 

Zweite Großbaustelle der Döllnitzbahn wird in den kommenden Jahren die Erschließung eines großen touristischen Zieles sein. "Wir haben auf der Strecke kein Schloss Moritzburg oder keine grandiose Bergwelt, die wir unseren Fahrgästen bieten können", zog Volkmar Winkler (SPD), Vorsitzender des Zweckverbandes Döllnitzbahn Bilanz. Das könnte sich ändern, wenn der Brückenschlag nach Wermsdorf und dem dortigen Schloss Hubertusburg gelingen sollte. Volkmar Winkler hält das Vorhaben für machbar. "Der alte Streckenabschnitt befindet sich in einem ähnlichen Zustand, wie die Strecke zwischen Mügeln und Glossen, die wir revitalisiert haben." Allerdings würde die Einbeziehung von Wermsdorf nur Sinn haben, wenn auf Schloss Hubertusburg eine Dauerausstellung zu sehen wäre.

 

© Kommentar

Hagen Rösner

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