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Oschatz Ideen für junge Oschatzer werden belohnt
Region Oschatz Ideen für junge Oschatzer werden belohnt
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10:46 07.03.2018
Luisa Heinichen, Florentine Rische, Chris-Noreen Menzel, Sarah Schöne und Johanna-Marie Lösche (v.l.) werben mit Aufklebern für den Jugendfonds. Quelle: DH
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Oschatz

Von christian kunze

Jung, das ist im Fall des Jugendfonds die Zielgruppe der vier bis 27 Jahre alten Einwohner der Stadt und umliegender Gemeinden. Deren Interessen, so heißt es in der Ausschreibung des Projektes, sollen vorrangig gefördert werden. Oschatz möchte damit dem demografischen Wandel und der damit einhergehenden Veränderung bei der Bereitstellung von Fachkräften im Bereich der Jugendarbeit etwas entgegensetzen. Weil es immer weniger Jugendliche in der Region gibt, stehen auch weniger Akteure und Geld bereit, um deren Belange, explizit die Freizeitgestaltung, zu bereichern. Konkrete Erfahrungen haben die Oschatzer Jugendlichen, der Jugendstadtrat und die Verwaltung zuletzt mit dem Jugendkulturtag gemacht. Beteiligung und Besucherzahl wurden über die Jahre geringer, so dass andere Ideen gefragt sind. Der Jugendfonds setzt vor allem auf die Eigeninitiative junger Akteure und belohnt diese mit maximal 500 Euro pro eingereichtem Projekt.

Die Auswahl, welche Vorschläge bewilligt werden, obliegt fünf Expertinnen: Die jungen gewählten Mitglieder des Jugendstadtrates Luisa Heinichen, Florentine Rische, Chris-Noreen Menzel, Sarah Schöne und Johanna-Marie Lösche wählen aus - gemeinsam mit Oberbürgermeister Andreas Kretschmar. Nicht gefördert werden Initiativen außerhalb des Zuständigkeitsbereichs der Stadt Oschatz, Trainingslager, Turnierbesuche, Tagesfahrten in Bäder oder Erlebnisparks, private, kommerzielle und touristische, politische Veranstaltungen oder der Kauf von Geräten.

Infos: Stadt Oschatz, Neumarkt 1, 04758 Oschatz, Jugendarbeiter René Werner

Christian Kunze

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