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In Kleinböhla startet am Sonnabend das Ackerrace

Stoppelrennen In Kleinböhla startet am Sonnabend das Ackerrace

Die Vorbereitungen sind getroffen und die Helfer für den Tag des Rennens eingeteilt. Das fünfte Ackerrace in Kleinböhla kann also starten. Heute erfolgt die Abnahme der Fahrzeuge. Am Sonnabend starten die Rennen bereits am Vormittag 9 Uhr und endet gegen 19 Uhr. Das Ackerrace-Team hofft nun auf viele Gäste, die sich das „Stoppelrennen“ ansehen werden.

Mittlerweile ist das Feld abgeerntet. So kann am Sonnabend das fünfte Ackerrace starten.

Quelle: Kristin Engel

Kleinböhla. Es läuft die heiße Phase. Das Veranstaltungs-Team des fünften Ackerrace in Kleinböhla kommt nicht nur durch die warmen Temperaturen ins Schwitzen. Seit zwei Wochen werden die letzten Vorbereitungen erledigt. In diesen letzten Tagen bereiten die Organisatoren Heino Wittig, Mathias Tepper und Rennleiter Johann Kahr die Strecke vor. Die Breite der Fahrstrecke und die Kurven werden hierbei festgelegt. Bis zum Fahrtag am Sonnabend darf außer den Dreien niemand die etwa 400 Meter lange Strecke mit dem Auto befahren. „Zu Fuß oder mit dem Fahrrad können sich die Teilnehmer gern die Strecke ansehen“, betont Heino Wittig. Der Reiz sei natürlich da – völlig verständlich – doch die Teilnehmer sollten sich gedulden, auch wenn es bei vielen bereits in den Fingern kribbelt.

Fahrerlager ist abgesteckt

Das Fahrerlager ist bereits abgesteckt. Jedes Fahrzeug bekommt seinen eigenen Platz. Die Strohballen, die die Strecke absichern werden, sind vor Ort, am Mittwoch wurde das Zelt aufgebaut. „Das Bürokratische ist erledigt und alle Genehmigungen sind eingeholt. Das Deutsche Rote Kreuz und ein Notarzt werden am Sonnabend an der Strecke sein. Nun muss noch der Parkplatz für die Besucher vorbereitet und die Elektrik gelegt werden. Das Helfertreffen fand auch bereits statt, bei dem diese in die unterschiedlichsten Schichten eingeteilt wurden.

Am Freitag erfolgt die technische Abnahme der Fahrzeuge. Bis dahin muss alles fertig sein, damit einem weiteren unvergesslichen Ackerrace am Sonnabend nichts mehr im Wege steht. Die Rennen finden von 10 bis etwa 19 Uhr statt. „Es gibt von Jahr zu Jahr mehr Anfragen, doch wir haben ein Limit von 64 Fahrern. Ein zweitägiges Ackerrace wäre natürlich schöner, aber nach einem solchen Tag sind unsere Kräfte aufgebraucht“, bedauert Heino Wittig.

Rund 100 Helfer stehen bereit

Rund 100 Helfer stehen dem Team zur Verfügung, die bereits im Vorfeld, während des Rennens und im Nachhinein mit anpacken. „Wir sind froh über jeden, der uns unterstützt. Alleine 80 Helfer benötigen wir am Tag selbst.“ Der Rennleiter ist auch beim fünften Ackerrace wieder Johann Kahr. Neben der Einteilung der Strecke, Zählerwagen und mehr übernimmt er auch noch vor dem Start die Einweisung der Fahrer. Gefahren wird in zwei Klassen – in der normalen Klasse mit der Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 PS und in der Heckklasse ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Voraussetzung für die Teilnahme am Rennen ist ein Fahrzeug, das sich noch zum größten Teil im originalgetreuem Zustand befindet. Die Regeln haben die Teilnehmer vor mehreren Wochen mit dem Reglement überreicht bekommen.

Natürlich hofft man neben einem spannenden Rennen auf viele Besucher. „Auch wieder mit dabei ist unser großartiges Team der Schleychwerbung aus Oschatz, welche uns vom ersten Ackerrace an mit Werbung et cetera unterstützt haben. Am Merchandise-Stand dieser Firma können sich alle Besucher ein Programmheft kostenlos abholen. Hier hat Inhaber Markus Schley auch Caps, Shirts sowie Sonnen- beziehungsweise Regenschirme – diese natürlich alle mit dem Ackerrace-Slogan.“

Für die Kleinen eine Hüpfburg

Für die Verpflegung der Gäste wird gesorgt. Die Kleinen können sich auf einer Hüpfburg austoben. Nun sind es nur noch ein paar Stunden, bis es endlich soweit ist und auf dem Acker in Kleinböhla auf das Gaspedal getreten werden kann, bis die Reifen qualmen.

Von Kristin Engel

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Kleinböhla
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