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In Oschatz starker Anstieg von Straftaten zu verzeichnen

In Oschatz starker Anstieg von Straftaten zu verzeichnen

Die Oschatzer leben im Vergleich zu den Dahlenern, Mügelnern und Wermsdorfern relativ gefährlich. In der Döllnitzstadt hat es 2012 einen drastischen Anstieg der erfassten Straftaten um 39 Prozent im Vergleich zu 2011 gegeben (siehe Tabelle unten).

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Seit diesem Jahr hat Oschatz wieder sein Revier. Dies hat auch Einfluss auf die jeweilige Kriminalitätsstatistik.

Quelle: Sven Bartsch

Region Oschatz. Und: In Oschatz wurde jeder elfte Einwohner Opfer einer Straftat, in Wermsdorf dagegen nur jeder 27.

 

Die Aufklärungsquote ist im Jahresvergleich 2011 zum Vorjahr in der Region Oschatz relativ konstant geblieben, nur in der Stadt Oschatz selbst etwas gesunken. Die größten Chancen, ungeschoren davonzukommen, hatten im vergangenen Jahr Kriminelle in der Gemeinde Wermsdorf. Dort wurde etwa jeder zweite Straftäter von der Polizei geschnappt.

 

Zur Art der Straftaten liegen für die betrachteten Städte und Gemeinden in der Region Oschatz keine Zahlen vor. Es ist aber davon auszugehen, dass sich hier die Kriminalität ähnlich wie in der gesamten Polizeidirektion Westsachsen entwickelt hat. Danach sind Fahrräder und das Inventar von Böden oder Kellern im Vorjahr besonders stark ins Visier der Kriminellen geraten. Fahrraddiebstähle nahmen um 47 Prozent und Diebstähle aus Böden und Kellern um reichlich 55 Prozent zu. Ladendiebe waren dagegen im vergangenen Jahr weniger aktiv als 2011. Hier ging die Zahl der Straftaten um knapp 15 Prozent zurück.

 

Die allgemeine demografische Entwicklung hat offenbar im Vorjahr auch bei den Kriminellen durchgeschlagen. Der Anteil krimineller Kinder, Jugendlicher und Heranwachsender ist auf 17,4 Prozent (2011: 19,2 Prozent) gesunken, der Erwachsenenanteil auf 82,6 Prozent gestiegen (2011: 80,8 Prozent).

Frank Hörügel

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