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„In aller Freundschaft“-Star Michael Trischan kommt am 8. Oktober nach Oschatz

Interview „In aller Freundschaft“-Star Michael Trischan kommt am 8. Oktober nach Oschatz

Die einen kennen ihn von der Theaterbühne, andere als Krankenpfleger in der Serie „In aller Freundschaft“ – Michael Trischan. Der Leipziger kann aber noch mehr. Am 8.Oktober ist er mit seinem Sohn Attila in Oschatz zu Gast – für die musikalische Lesung „Windeln, Pickel, Psychiatrie“. OAZ sprach im Vorfeld mit dem Schauspieler.

Michael Trischan (l.) und Sohn Attila am Klavier. Beide gastieren am 8. Oktober in der Stadthalle Oschatz.

Quelle: André Kempner

Oschatz. Windel, Pickel, Psychiatrie – Man(n) wächst mit seinen Aufgaben“ – unter diesem Titel ewartet die Oschatzer am 8. Oktober ab 20 Uhr ein unterhaltsamer Abend rund um die Pubertät. Dann ist Michael Trischan mit Sohn Attila in der Stadthalle zu Gast. OAZ sprach mit dem Schauspieler.

Wie viel vom eigenen Vater-Sohn-Verhältnis fließt in das Programm mit ein?

Wir stehen seit Attilas 7. Lebensjahr zusammen auf der Bühne. Wir kennen die Marotten des anderen – und die eigenen. Das macht den Reiz des Programms aus. Es gibt Momente, da glaube ich, mein erwachsener Sohn ist noch mitten in der Pubertät.

Wie macht sich das bemerkbar?

Auf der Bühne gibt es ein grobes Konzept, aber Attila improvisiert zu gern. Wenn ich darauf eingehe, hat auch das Publikum etwas davon.

Wie sieht denn dieses Konzept aus?

Meine Ehefrau Ditte hat Texte rund um Kindheit, Erwachsenwerden und das Verhältnis Eltern-Kind zusammengestellt. Die trage ich vor. Attila und sein Kommilitone Johannes Dau spielen dazu Klarinette, Klavier und Saxofon. Diese Mischung – nicht zu flapsig, nicht zu schwermütig – war uns sehr wichtig.

Wie gelingt Ihnen der Spagat zwischen beidem?

Als ich noch am Theater war, ging ich mit Kafka-Programmen auf Lesetour. Das kam mir damals wahnsinnig belesen und anspruchsvoll vor. Aber die Leute langweilte es schnell. Heute füllen Mario Barth und Cindy aus Marzahn mit Zoten und Klischees Stadien. Das halte ich nicht aus. Ich möchte dem Publikum etwas bieten, was dazwischen passt.

Wo ist Ihre persönliche Grenze, was haben Sie bisher abgelehnt?

Spontan fällt mir dazu nichts ein. Außer vielleicht, dass ich ein klein wenig eitel bin... (überlegt)....hach, ja, da gibt es doch was. Nacktszenen würde ich nie machen. Dafür haben andere die besseren Körper.

Von Christian Kunze

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