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Oschatz Innenausbau der Mügelner Seniorenresidenz in vollem Gange
Region Oschatz Innenausbau der Mügelner Seniorenresidenz in vollem Gange
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18:06 14.03.2019
Die Leiterin des Seniorenzentrums Annett Beyer Dr. Jürgen Herrn, Geschäftsführer der Awo Sachsen-West zeigen auf dem Zeitpfeil, wie weit ihr Bauvorhaben gediehen ist. Quelle: ak
Mügeln

Die Zeiten, in denen man als Außenstehender den Baufortschritt am Anbau an das Awo-Seniorenzentrum beobachten konnte, sind vorbei. Der Rohbau ist längst fertig und das neue Gebäude mit dem bestehenden verbunden.

Handwerker kommen beim Innenausbau voran

Statt Bagger und Betonpumpe sind jetzt vor allem Kreissäge, Zange und Pinsel im Einsatz. Bei einem kleinen Rundgang durch den Neubau kann Annett Beyer, die die Einrichtung leitet, schon eine Reihe von Zimmern vorzeigen, in denen bereits die eingebauten Sanitärräume gefliest sind. Die meisten Flure und Gänge sind bereits gestrichen. In einigen Räumen wird der Fußboden gelegt. Alle Zimmer verfügen über große, bis zum Fußboden reichende Fenster. Im Neubau gibt es generell nur Einzelzimmer. „Das ist der Trend und da wir hier ohne Fördermittel bauen, können wir so handeln, wie wir das für am zweckmäßigsten halten“, erläutert Dr. Jürgen Herrn, Geschäftsführer der Awo Senioren- und Sozialzentrum gGmbH Sachsen-West. Beim im Jahr 2000 eröffneten Neubau sei der Bau von Ein- und Zweibettzimmern zur Bedingung für den Erhalt von Zuwendungen gemacht worden.

Anbau mit acht ZImmern

Der Anbau verfügt über je acht Zimmer auf den drei Etagen. Dadurch entstehe jedoch kein einziger neuer Pflegeplatz, da man künftig keine Zwei-Bett-Zimmer mehr betreibe und aus dem alten Krankenhaus ausziehe. Außerdem sei im vorhandenen Gebäude pro Etage ein Zimmer weggefallen, um den Neubau dort anzuschließen.

„Wir bauen nicht einfach nur ein neues Haus und statten es aus“, betont Annett Beyer. Es werde auch mit einer modernen Schwesternrufanlage und Brandmeldeanlage ausgerüstet. Damit man nicht mehrere verschiedene Systeme im Haus habe, werde das vorhandene Gebäude entsprechend nachgerüstet.

Eröffnung für September geplant

Mit der Inbetriebnahme des Neubaus – die offizielle Eröffnung ist für den September geplant – soll sich auch organisatorisch einiges im Gebäude ändern. „Unabhängig vom Gebäude ist jede Etage ein Wohnbereich“, erklärt Annett Beyer. Diese verfügen nach Abschluss aller Arbeiten über gleiche Grundrisse. Bewusst habe man kein separates Gebäude errichten wollen, weil man mit dem Anbau die Wege für das Personal kurz halten könne.

Ein Detail am Neubau gefällt Annett Beyer besonders: die hellen Aufenthaltsräume mit Balkon. Bisher sei es mit einem Aufzug im gesamten Haus sehr aufwändig, alle Bewohner an die frische Luft zu bringen. Das ändere sich nun grundlegend. Ein wenig Bammel habe sie vor ihrem eigenem Umzug in das neue Büro. „Den Computer kann ich selbst tragen, aber er muss auch funktionieren, wenn ich ihn im neuen Raum anschließe“, betont die Leiterin.

Sie und Dr. Jürgen Herrn hoffen auf neue Nachbarn. Mit dem Anbau wird die Awo das alte Krankenhaus nicht mehr benötigen. Ärzte, Physiotherapeuten oder eine Fußpflege könne man sich gut dort vorstellen. „Wir wollen mit der Miete nicht reich werden“, versichert der Geschäftsführer.

Von Axel Kaminski

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