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Ins Wermsdorfer Rüstzeitheim ziehen am Mittwoch erste Flüchtlinge ein

Flüchtlinge Ins Wermsdorfer Rüstzeitheim ziehen am Mittwoch erste Flüchtlinge ein

Am Mittwoch werden erstmals Flüchtlinge in Wermsdorf erwartet. Nachdem im Gemeindegebiet bereits geflüchtete Kinder und Erwachsene in den Ortsteilen Luppa, Lampersdorf und Liptitz untergebracht sind, sollen im Wermsdorfer Rüstzeitheim unbegleitete minderjährige Ausländer Aufnahme finden.

Am Mittwoch werden erstmals Flüchtlinge im Wermsdorfer Rüstzeitheim erwartet. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Wermsdorf. Das bestätigt Rayk Bergner, Sprecher des Landratsamtes Nordsachsen. Bürgermeister Matthias Müller (CDU) hatte bereits im Rahmen der Feuerwehrjahresversammlung darüber informiert. Konkret erwarte man sieben Jugendliche aus Afghanistan, so Bergner.

Sogenannte Umas – die Kurzform für unbegleitete minderjährige Ausländer – sind bereits im Schullandheim Lampersdorf untergebracht. Dort hat das Bildungs- und Sozialwerk Muldental die Betreuung der Flüchtlinge übernommen. Wer diese Aufgabe im Wermsdorfer Rüstzeitheim erledigt, wird wohl kurzfristig entschieden. Die Betreuungsfrage werde noch geprüft, hieß es am Dienstag aus dem Landratsamt.

Bei diesem Standort soll es offenbar nicht bleiben. So sei das Haus 127 – ein ehemaliges Gebäude der Psychiatrie – auf dem Gelände der Hubertusburg als Flüchtlingsunterkunft im Gespräch, wusste Matthias Müller. Das bestätigt auch Rayk Bergner. Eigentümer der Immobilie ist der Freistaat. „Diese Gespräche sind jedoch nicht so konkret, das man über die Nutzbarkeit, über Belegungszahlen oder gar einen möglichen Zeitpunkt sprechen kann“, fügte der Sprecher hinzu. Man sei erst ganz am Anfang.

Das Landratsamt Nordsachsen ist dafür zuständig, für die von Bund und Land zugewiesenen Flüchtlinge im Kreisgebiet Unterkünfte zu finden. Sozialdezernent Hans-Günter Sirrenberg hatte bereits zur Informationsveranstaltung in Lampersdorf informiert, dass der Kreis anteilig seinen Beitrag leisten müsse und eingeräumt, dass sich die Zahlen tatsächlich ankommender Menschen schnell ändern könnten. Angesichts der zum Teil nur sehr kurzen Reaktionszeit leiste der Kreis Erstaunliches, lobte Müller. „Wenn der Landkreis so schlecht arbeiten würde wie das Amt für Migration und Flüchtlinge in Dresden oder Berlin, würden die Menschen alle in Zelten auf dem Feld leben müssen“, meinte er.

Von LVZ

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