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Oschatz Interessengemeinschaft sammelte vor Ort neue Ideen
Region Oschatz Interessengemeinschaft sammelte vor Ort neue Ideen
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14:12 27.07.2016
Die Interessengemeinschaft Liebschützberg befasst sich damit, wie der Berg für Anwohner, Besucher aus der Region und aus der Ferne ein noch anziehenderes Ziel werden kann. Quelle: Axel Kaminski
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Liebschützberg

Anfang Juni gründete sich die Interessengemeinschaft (IG) Liebschützberg. Die Gruppe, die sich auf Initiative von Thomas Barth fand, traf sich in diesem Monat vor Ort, um die bisher gesammelten Vorschläge in das bestehende Umfeld einzuordnen und weitere Ideen zu sammeln.

„Der Treff auf dem Berg war sehr hilfreich“, betonte Thomas Barth gegenüber der Oschatzer Allgemeinen. Vor Ort seien die Ideen nur so gesprudelt. Einige Gedanken seien schon ziemlich konkret geworden. Für einen Wegweiser mit Stempelstelle habe Bernd Hennig bereits einen Entwurf zu Papier gebracht. Dieser Wegweiser könnte am Pilgerweg aufgestellt werden, auf dem Rastplatz am Berg verweisen und Entfernungen nach Dahlen und Lampertwalde anzeigen. Zum Stempel könne man einen Wettbewerb ausrichten, dessen Ergebnisse zu Pfingsten vorgestellt werden.

Konkreter beschäftigten sich die Mitglieder der Interessengemeinschaft bei ihrem Treffen auf dem Berg mit einem möglichen Standort für eine Wetterschutzhütte. „Sie sollte auf der Westseite des Grillplatzes stehen und nicht zu weit in dieses Areal hineinragen“, schildert Thomas Barth die Überlegungen. Außerdem solle sie nicht zu klein geraten, um Tisch und Sitzbänke aufnehmen zu können. Für ein robustes, wetterfestes Kinderkarussell erachte man in der IG hingegen den Platz neben dem Glockenturm – mit Blick nach Süden – als sinnvoll. Die Fläche zwischen diesem Turm und der Mühle solle freigehalten werden.

Zu den Erkenntnissen der Begehung, an der auch der Liebschützberger Bürgermeister David Schmidt (parteilos) teilnahm, der sich in der IG engagiert, gehört, dass Zaun und Tor am Mühlenareal repariert werden und die Infotafeln auf der Nordseite freigeschnitten werden müssten. Eine Freiluft-Fotoausstellung auf dem Berg hält Thomas Barth für realisierbar, aber aufwändig.

„Wir wollen zunächst die Dinge in Angriff nehmen, die nicht zu kompliziert umzusetzen sind“, betonte der Fotograf. Dazu gehört, vorhandene Sitzgruppen, bei denen das erforderlich ist, auszubessern sowie an der Südseite weitere Bänke aufzustellen. „Wir bleiben dran, brechen aber nichts übers Knie“, schildert Thomas Barth die Herangehensweise.

Vielleicht gibt es noch in diesem Jahr eine weitere Veranstaltung auf dem markanten Höhenzug, dessen Erscheinungsbild mit einem hohen Maß an Engagement der Bürger erhalten wurde. Neben der Kaffeetafel zu Pfingsten sollte es nach Meinung der Mitstreiter in der IG auch eine Art Saisonabschluss geben. „Das ist nur an einem Öffnungstag der Mühle sinnvoll – wenn wir genug Leute finden, die das aktiv vorbereiten“, betont der Fotograf. Darüber könne man beim nächsten Treff der IG am 17. August, 19 Uhr im Sportlerheim Klötitz sprechen.

Von Axel Kaminski

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