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Oschatz Internationaler Bund in Oschatz stellt sich vor
Region Oschatz Internationaler Bund in Oschatz stellt sich vor
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15:21 12.09.2018
Internationaler Bund Oschatz: Daniela Schneider (l.) und Christin Schwierzeck. Quelle: Foto: Christian Neffe
Oschatz

Soziale Probleme, Digitalisierung, Mobbing, Leistungsdruck in der Schule: Die Herausforderungen, mit denen Kinder und auch ihre Eltern täglich konfrontiert sind, werden immer größer und komplexer. Umso wichtiger ist es deshalb, dass es Institutionen gibt, die helfend und beratend zur Tat schreiten können. Eine dieser Institutionen residiert in einem unscheinbaren Gebäude gegenüber der Klosterkirche. Und seine Existenz wird vielen Oschatzern wohl noch nicht bekannt zu sein: der Internationale Bund (IB). Mit einem Tag der offenen Tür soll dieses Bekanntheitsproblem nun angegangen werden.

Hilfe in schulischen und privaten Angelegenheiten

Doch das Wichtigste zuerst: Was macht der IB? „Wir bieten Schülern und Eltern Hilfe und Beistand in schulischen und privaten Angelegenheiten an“, sagt Sabine Wittig, die die Oschatzer Außenstelle seit 2014 leitet. Fast 14 000 Angestellte hat der IB deutschlandweit. In Oschatz sind es immerhin sieben, die sich auf Erziehungshilfe spezialisiert haben: Eltern, die sich aufgrund schulischer oder sozialer Probleme ihrer Kinder an das Jugendamt wenden, können Hilfe durch die hiesigen Angestellten erhalten.

Tagesgruppe seit 2001

So besteht bereits seit 2001 eine Tagesgruppe, die Platz für neun Kinder zwischen sechs und 14 Jahren bietet, die vor Ort Hausaufgaben erledigen oder ihre Freizeit gestalten können. Dabei arbeiten sie intensiv mit Schulen und Sozialverbänden wie der Diakonie, der Lebenshilfe, dem Arbeiter-Samariter-Bund und vielen anderen zusammen. So erhielt die Oberschule Wermsdorf vor zwei Jahren eine Sozialarbeiterin vom IB. Auch eine ambulante Betreuung bietet die gemeinnützige GmbH an. „Wir gehen an die Familien heran und versuchen, intensiv miteinander zu arbeiten“, so Wittig. Der Leitspruch des IB – „MenschSein stärken“ – bedeute für sie, Verständnis für die Situation des Einzelnen zu zeigen und auch kleine Erfolge zu honorieren. „Das Positive zu sehen, das macht gute Familienhilfe aus.“

Am Freitag, dem 21. September, stellen Wittig und ihre Kolleginnen für Pädagogen und Netzwerkpartner mithilfe ihrer Sponsoren – dem Mügelner Speiseservice Lange und dem Werbeservice Fischer – einen Tag der offenen Tür auf die Beine. Von 10 bis 15 Uhr können geladene Gäste die Einrichtung an der Adresse An der Klosterkirche 3 zu besuchen.

Von Christian Neffe

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