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Oschatz Investitionen in Dahlen
Region Oschatz Investitionen in Dahlen
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17:10 16.05.2013
Eine kleinere Kläranlage soll künftig in Schwarzer Kater effektiver arbeiten. Die Bauarbeiten dafür beginnen im Juni. Quelle: Dirk Hunger

So sollen die Kläranlage im Ortsteil Schwarzer Kater erneuert und Kanäle verlegt werden. Bis Ende September sollen alle Arbeiten an den drei Baustellen abgeschlossen sein.

"Wir geben heute nur Geld aus", leitete Verbandsvorsitzender Andreas Kretschmar die Beratung ein. Aber alle Maßnahmen seien gründlich beraten worden und Bestandteil des Wirtschaftsplanes des Verbandes. So wie die Erneuerung der Kläranlage in Schwarzer Kater: Hier soll die Technik an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden. Das ist nämlich bisher nicht so.

"Der Ort wurde in der Nachwendezeit zentral erschlossen", erklärte Verbandsgeschäftsführer Frank Streubel. Damals sei eine Tropfkörperanlage gebaut worden, die darauf ausgelegt sei, die Abwässer von 120 Einwohnern aufzubereiten. "Die ist völlig überdimensioniert", so Streubel mit Blick auf die heutigen Bewohner. Jetzt sei geplant, die alte Technik durch eine Kleinkläranlage mit Wirbel-Schwebebett-Verfahren zu ersetzen, die für 50 Einwohner vorgesehen sei. "Haben wir denn damit noch Potenzial, falls sich im Ort doch noch einmal eine Entwicklung auftun sollte", fragte Karl-Heinz Börtitz mit Blick auf einen möglichen Einwohnerzuwachs. Dahlens Bürgermeister Matthias Löwe, ebenfalls Mitglied im Verwaltungsrat, verwies darauf, dass die Flächen des kleinen Örtchens begrenzt und nahezu ausgeschöpft seien. "Außerdem erfolgt die Bemessung immer für eine Menge von 150 Liter Wasser pro Einwohner, tatsächlich werden allerdings nur etwa 80 Liter verbraucht - wir haben also immer noch Reserven", versicherte Frank Streubel.

Der Verwaltungsrat beschloss einstimmig die Vergabe für die künftige Kläranlage an die ADW Ingenieurtiefbau GmbH aus Gaunitz, die dafür mit rund 64790 Euro das wirtschaftlichste Angebot vorgelegt hatte. Gebaut werden soll von Juni bis August dieses Jahres.

Ebenfalls einstimmig vergaben die Mitglieder gestern die Arbeiten für die Erneuerung des Mischwasserkanals im Dahlener Max-Taube-Weg. Auch hier machte die Gaunitzer Firma ADW bei der Ausschreibung das Rennen: Sie bietet die Arbeiten zu einem Einheitspreis von 114798,71 Euro an und lag damit etwas über den vorab geschätzten Baukosten von 110000 Euro, erklärte Frank Streubel. Und auch bei der dritten Vergabe für Arbeiten in Dahlen - der Erneuerung des Kanals von der Gewerbestraße bis zum Molkereiweg im 2. Bauabschnitt der Bahnhofstraße - konnte sich das Unternehmen aus dem Gewerbegebiet Gaunitz den Auftrag sichern. Dabei sind immerhin rund 79000 Euro im Angebot vorgesehen.

"Die Firma kennt die örtliche Lage sehr gut, auch durch bisher geleistete Reparaturarbeiten", erklärte der Geschäftsführer des Abwasserverbandes "Untere Döllnitz". Und obwohl alle drei Maßnahmen über den Sommer erledigt werden sollen, sei dem Verband versichert worden, dass das Unternehmen die Kapazitäten dafür habe. Im Max-Taube-Weg wird demnach während der Sommerferien von Juli bis September Baustelle sein. "Das ist gut, dadurch wird es keine Einschränkungen für den Schülerverkehr geben", unterstrich Matthias Löwe.

Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt der Bahnhofstraße seien durch einen Tausch in den Plan aufgenommen worden, weil die Straßenbauverwaltung weiter an der Strecke bauen wird, so Frank Streubel. Der Kanalbau in dem Abschnitt von der Gewerbestraße zum Molkereiweg soll von Mitte Juni bis September umgesetzt werden.

Jana Brechlin

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