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Investor aus Hamburg lässt künftiges Solarfeld im Fliegerhorst untersuchen

Sonnenstrom Investor aus Hamburg lässt künftiges Solarfeld im Fliegerhorst untersuchen

Der Oschatzer Stadtrat hat für den Bau eines Solarfeld im Fliegerhorst grünes Licht geben. Jetzt lässt der Solarstrominvestor die Flächen untersuchen und hat einen Bauantrag eingereicht. Dabei ist es allerdings erforderlich, dass der Stadtrat Abweichungen vom Bebauungsplan akzeptiert. Allerdings sind die Flächen noch nicht verkauft.

So könnte später das Solarfeld im Fliegerhorst aussehen.

Quelle: Jens Paul Taubert

Oschatz. Der Stadtrat musste sich unlängst noch einmal mit dem geplanten Solargebiet vom Ortsteil Fliegerhorst beschäftigen. Dort plant die Hamburger Firma Solar Invest 58 auf einer Fläche von rund 5,3 Hektar die Errichtung einer Photovoltaikanlage. Nach der Zustimmung des Stadtrates für die Errichtung der Anlage hat das Unternehmen über ein Planungsbüro in Leipzig einen Bauantrag eingereicht. Ein Kauf der Fläche durch den Hamburger Investor hat jedoch noch nicht stattgefunden. Allerdings laufen noch intensive Vorarbeiten und Untersuchungen auf dem Gelände. Untersucht werden die Pflanzen und Tierwelt, aber auch, ob noch Hinterlassenschaften aus der vormaligen militärischen Nutzung im Boden schlummern. Da sich die Anlage jedoch auf der Fläche von einem Industrie- beziehungsweise Gewerbegebiet befindet, werden dortige Strukturen überbaut, beziehungsweise umgeplant. Aus diesem Grund musste sich der Stadtrat in acht Fällen mit einer Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans beschäftigen. Dabei wurden im Stadtrat unter anderem noch baurechtliche Zusammenhänge geklärt. So beantragte Grünen-Stadtrat David Pfennig eine Vertagung des Beschlusses, um in Ruhe den rechtlichen Rahmen zu prüfen. Allerdings fand dieser Antrag bei der Mehrheit der Stadträte keine Zustimmung. Die Befreiungen vom Bebauungsplan wurden von den Stadträten ohne Probleme beschlossen. Allerdings gab es keine pauschale Befreiung von Ausgleichspflanzungen. Hier wird zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal eine Bilanz gezogen. Allerdings betonten die Investoren, dass bei einer Nutzung der Fläche als Solarfeld mehr Grünfläche erhalten bleibt, als bei einer Nutzung als Industrie- oder Gewerbegebiet möglich sei.

Von Hagen Rösner

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