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Italienische Nacht rückt steinernen Schatz ins Licht

Italienische Nacht rückt steinernen Schatz ins Licht

Der funkelnde Sternenhimmel einer "italienischen Nacht" spannte sich am Sonnabend über den Zuschauern im Klostergarten - so wie einst die Gewölbebögen des Kreuzganges an gleicher Stelle über den Franziskanermönchen.

Mit lebendigen Bildern wird an die italienischen Ursprünge des Franziskanerordens erinnert, der das Oschatzer Kloster vor knapp 800 Jahren gegründet hat.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Der funkelnde Sternenhimmel einer "italienischen Nacht" spannte sich am Sonnabend über den Zuschauern im Klostergarten - so wie einst die Gewölbebögen des Kreuzganges an gleicher Stelle über den Franziskanermönchen. Stille, die keine war - so wie einst, als die Mönche ihr Gebet verrichteten. Und Musik erklang. Musik, die gemeinsam mit lebendigen Bildern an den italienischen Ursprung des Ordens erinnerte, der hier vor fast 800 Jahren ein Kloster gründete und dessen einstige Kirche nun Hilfe benötigt.

 

Wer in dieser Nacht durch das sanierungsbedürftige Kirchenschiff wanderte, konnte die Gewölbekunst des Arnold von Westfalen aus dem endenden Mittelalter bestaunen. Die verschiedenfarbig angestrahlten Schlusssteine oder die Grabmäler aus dem 17. Jahrhundert ließen selbst Klosterkirchenkenner grübeln: "Seit wann stehen denn hier Grabsteine?" Die italienische Nacht machte in gelungener Weise deutlich, was für einen steinernen Schatz die Oschatzer hier haben.

Die Oschatzer Kirchgemeinde gab mit der lebendigen Aufführung gleichzeitig auch eine Antwort auf die Frage, wie sie am liebsten künftig die restaurationsbedürftige Klosterkirche sehen würde: als einen lebendigen Ort, an dem ehrwürdiges Altertum gemeinsam mit der Neuzeit zu Besinnung und Freude einladen. Die Organisatoren um Beate Oehmichen haben an diesem Abend den Oschatzern ein Stück eigene Geschichte wiedergegeben, als am Ende ehemalige Kinder der Apfelbaumschule einen Kerzengrundriss des einstigen Klosterareals stellten, das es so schon seit Jahrhunderten nicht mehr gibt.

Robert Schmidt

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