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Jagdgenossenschaft Calbitz weiht Wegweiser Weißer Stein ein

Verein Jagdgenossenschaft Calbitz weiht Wegweiser Weißer Stein ein

Neun Tonnen wiegt der Wegweiser Weißer Stein, der am Wochenende von der Jagdgenossenschaft Calbitz eingeweiht wurde. Über 160 Gäste ließen sich diese Veranstaltung nicht entgehen.

Siegfried Heidler erklärt die Geschichte des Weißen Steins.

Quelle: Bärbel Schumann

Calbitz. Hunderte Meter vom Ortsrand von Calbitz entfernt, dort wo der Wald beginnt und auch ein Teil des alten „Butterwegs“ langführt, steht der „Weiße Stein“. Wie viele Jahre hier der markante Punkt steht, ist so richtig nicht überliefert. Nach Ansicht des langjährigen Calbitzer Heimatforschers und Lehrers Siegfried Heidler ist der Ursprung des „Weißen Steines“ auf einen Wegstein zurückzuführen. Diese Steine wurden überall dort zwischen 1830 bis 1860 aufgestellt und in Karten erfasst, wo Wege sich kreuzten. Es gab aber auch Zeiten, wo die Wegzeichen verschwanden. Auch der „Weiße Stein“ war in der Vergangenheit mehrfach weg, weiß Frank Kuhnitzsch, Vorsitzender der Jagdgenossenschaft Calbitz. Deshalb beschlossen die Mitglieder der Jagdgenossenschaft bereits im Vorjahr den wieder einmal verschwundenen Stein durch einen großen, nicht so leicht transportierbaren, zu ersetzen.

Rund 800 Euro in Wegweiser investiert

Rund 800 Euro investierten sie und fanden Sponsoren, die mit handwerklichen Leistungen das Vorhaben unterstützten. „Nicht so leicht war es, einen geeigneten Findling zu finden und an diesen Ort zu transportieren“, berichtet der Vorsitzende. Bereits 2016 wurde der neun Tonnen schwere Koloss an Ort und Stelle gebracht sowie tief in der Erde einbetoniert, damit er so leicht nicht verschwinden kann. Schließlich ist die Wegmarkierung auch in verschiedenen Wander- und anderen Karten vermerkt.

Das Ortsjubiläum von Calbitz, das am kommenden Wochenende gefeiert wird, war nun Anlass, offiziell den „Weißen Stein“ mit dem Spiel der Wermsdorfer Jagdhornbläser einzuweihen. Mitglieder des Malkwitzer Schützenvereins schossen mit ihrer Kanone Salut. Siegfried Heidler hielt dann einen Vortrag zur Geschichte des Wegzeichens und steuerte zudem allerhand Anekdoten bei. Mehr als 160 Gäste, darunter nicht nur Einwohner von Calbitz, lauschten ihm und waren wie viele Heimatverbundene froh, dass dieses Wahrzeichen wieder und nun auch größer, an seinem Platz zu finden ist.

Von Bärbel Schumann

Calbitz 51.3280327 13.0091478
Calbitz
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