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Jeder 4. "Schleckerianer" wieder in Arbeit

Jeder 4. "Schleckerianer" wieder in Arbeit

Als im Laufe des Jahres viele teils langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Drogeriekette Schlecker ihren Arbeitsplatz verloren, sorgte das für ein großes öffentliches Interesse.

Oschatz. Von den insgesamt 106 in erster Linie weiblichen ehemaligen Schlecker-Mitarbeitern, die sich bei der Agentur für Arbeit Oschatz arbeitslos gemeldet hatten, waren per 30. September bereits 26 - also jeder Vierte - wieder in Arbeit. Die meisten entschieden sich erneut für eine Tätigkeit im Bereich des Verkaufs und Handels. Die Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit unterbreiteten jedem "Ex-Schleckerianer" durchschnittlich sechs Jobangebote. "Zudem nutzten 22 Personen eine berufliche Weiterbildungsmöglichkeit", informiert Agenturpressesprecher Volkmar Beier.

In diesem Monat sind im Oschatzer Agenturbezirk noch insgesamt 44 ehemalige Mitarbeiterinnen beziehungsweise Mitarbeiter der Drogeriekette arbeitslos gemeldet. Ein positives Beispiel führt Beier aus dem Bereich Muldental an: Eine 42-Jährige verbrachte den Großteil ihres bisherigen beruflichen Werdeganges bei Schlecker. Sie arbeitete dort zuletzt in Teilzeit. Ihre Arbeitslosigkeit nach dem Schlecker-Aus dauerte nur drei Wochen. Die gelernte Verkäuferin war auch bereit, sich beruflich neu zu orientieren. In dieser Zeit machte ihre Arbeitsvermittlerin sie auf ein aktuelles Jobangebot eines großen Leipziger Versandhändlers aufmerksam. Dort ist sie seit Mitte Juli als Verpackerin beschäftigt. Sie arbeitet dort in Vollzeit beziehungsweise in Schichten und ist froh, wieder eine berufliche Herausforderung gefunden zu haben.

Die Diskussionen um die Weiterbildungen der ehemaligen Schlecker-Mitarbeiterinnen zu "Staatlich anerkannten Erzieherinnen", scheint offenbar vom Tisch. Es hatte sich herausgestellt, dass entsprechende Umschulungen zur Erzieherin durch die Agentur für Arbeit nicht förderfähig sind.

H. Rösner

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