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Oschatz Johannes Ecke verleiht „Goldene Gans“ an engagierte Mügelner
Region Oschatz Johannes Ecke verleiht „Goldene Gans“ an engagierte Mügelner
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15:38 21.03.2018
Andrea Schötter und René Hobusch übergeben Johannes Ecke (v.l.) den Preis , mit dem die Initiative „Ab in die Mitte“ das Projekt Museumshof würdigt. Quelle: Foto: Axel Kaminski
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Mügeln

Die ersten beiden Empfänger eines solch bunten Dankeschöns waren Jürgen Wolf und Michael Kretzschmar. Allerdings waren deren Blumen nur Zugabe, denn Bürgermeister Johannes Ecke (parteilos) würdigte das Engagement der Vereinsvorsitzenden der Sportgemeinschaft „Döllnitztal“ Mügeln und des Sportvereins Mügeln/ Ablaß 09 mit der „Goldenen Gans“. So heißt der seit 2013 verliehene Preis für engagierte Bürger der Stadt.

Wenige Minuten später hielt der Bürgermeister schon wieder einen Blumenstrauß in der Hand, war aber diesmal der Empfänger. Andrea Schötter von der IHK Leipzig und René Hobach, Präsident des Landesverbandes Sachsen von „Haus und Grund“ überreichten Johannes Ecke den im Wettbewerb „Ab in die Mitte“ errungenen Anerkennungspreis. Die Stadt hatte sich dort mit dem Projekt Museumshof beteiligt und hat nun schon einen Finanzierungsgrundstock von 5000 Euro auf der Haben-Seite.

Vor den Auszeichnungen hatte Johannes Ecke das Jahr 2017 in Mügeln Revue passieren lassen und einen Blick in die nähere und fernere Zukunft gewagt. „2017 war für die Mügelner recht erfolgreich“, leitete er seine Bilanz ein. Besonders hob er die Unterstützung der Bürger für ihr Stadtbad hervor. Es war nach dem Umbau am 13. Mai wiedereröffnet worden. Obwohl das Sommerwetter 2017 nicht so berauschend gewesen sei, hätten 9235 Besucher – so viele wie seit 2011 nicht mehr – das Bad besucht. Als weitere wichtige Investition des vergangenen Jahres bezeichnete Johannes Ecke den innerhalb von sieben Monaten realisierten Umbau des Bürgerhauses Schweta zur Kindertagesstätte.

Ausdrücklich lobte der Bürgermeister das Programm „Brücken in die Zukunft“, mit dem dieses und einige andere Vorhaben umgesetzt werden konnten. Solche Art von Förderung, bei der auf große Bürokratie verzichtet werde, sollte es seiner Meinung nach öfter geben. Der Freistaat, der ohnehin das Handeln der Kommunen prüfe, solle ihnen mehr vertrauen. Johannes Ecke bat die anwesenden Vertreter des Freistaates und des Landkreises – unter ihnen Frank Kupfer, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Landtag, Volkmar Winkler, SPD-Landtagsabgeordneter sowie Dr. Eckhard Rexroth, Beigeordneter des Landrates – darum, Wege aus der schwierigen Finanzlage der Kommunen zu finden. „Wir brauchen Zuschüsse und Entlastung, um unsere Aufgaben erfüllen zu können“, betonte Johannes Ecke und mahnte: „Nehmen Sie die Zeichen der letzten Wahl ernst.“

Für 2018 stellte der Bürgermeister in Aussicht, dass die Sanierung der ehemaligen Ortsdurchfahrt der S 31 abgeschlossen wird. Außerdem kündigte er weitere Arbeiten und Ansiedlungen im Gewerbegebiet Niedergoseln an. Auch das Geoportal im alten Bahnhofsgebäude hat Johannes Ecke schon fest im Blick. Es soll, wenn alles klappt, am 1. Juli 2019 eröffnet werden.

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Blumen für Johannes Ecke: IHK und Haus und Grund üübergeben den Anerkennungspreis aus dem Wettbewerb „Ab in die Mitte“.

Von Axel Kaminski

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