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Jugendstadtrat verschafft sich Einblicke in den neuen Oschatzer Hort

Bildung Jugendstadtrat verschafft sich Einblicke in den neuen Oschatzer Hort

Der neue Oschatzer Hort „Grashüpfer“ nimmt Gestalt an. Inzwischen sind auch schon die Innenarbeiten fortgeschritten. Der Jugendstadtrat schaute sich jetzt die Baustelle an und informierte sich über die weiteren Vorhaben auf dem Gelände zwischen Bahnhofstraße und Merkwitzer Straße.

Der Jugendstadtrat schaut sich auf der Baustelle zum neuen Hort um.

Quelle: Hagen Rösner

Oschatz. Zwischen der Merkwitzer Straße und der Bahnhofstraße wächst gerade zusammen, was zusammen gehört. Dort gibt es einen Hort, eine Grundschule, eine Oberschule mit Turnhalle, das Stadion des FSV Oschatz, einen Tennisanlage sowie weitere kleine Sportanlagen. Alle diese Einrichtungen zusammen ergeben eine Einheit. Die Stadt Oschatz hat dafür inzwischen einen Namen gefunden – „Schulcampus“.

Das aktuellste Projekt auf dem Areal ist der Neubau des Hortes Grashüpfer. Im Moment präsentiert sich das Objekt noch als Baustelle, der aber schon sehr genau die neue Nutzung als Hort anzusehen ist. Der Oschatzer Jugendstadtrat, dem neben regulären Mitgliedern des Stadtrates auch gewählte Oschatzer Jugendliche angehören, sah sich bei seiner Sitzung am Dienstagabend in dem neuen Haus um. Zu den Gästen gehörte auch der ehemalige Oschatzer Stadtrat Günter Staffe. „Ich habe damals die Entscheidung für den Bau des Hauses mit getroffen. Und ich wollte mir unbedingt sehen, was bisher aus dem Vorhaben geworden ist“, sagte Staffe beim Rundgang und war sichtlich beeindruckt.

Stolz ist auch Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos). „Der Hort Grashüpfer ist tatsächlich seit dem Bau des Thomas-Müntzer-Hauses, welches im Zuge der Landesgartenschau 2006 entstand, die größte Baustelle der Stadt. Nur mal zum Vergleich: Die Kosten für den Hort betragen rund 4,3 Millionen Euro, das Müntzerhaus hat damals 9,6 Millionen Euro gekostet“, verdeutlicht Kretschmar.

Nach der Inbetriebnahme des neuen Hortes stehen auf dem Areal schon weitere Maßnahmen an. „Wir werden uns heute mit Sicherheit ein letztes mal hier im alten Hortgebäude treffen“, sagte Kretschmar und spielte darauf an, dass ein baldiger Abriss des alten Hauses, welches als Kita gebaut worden war, ansteht. Dabei hat die Stadtverwaltung schon mittelfristig weitere Vorhaben im Visier. Dies betrifft den Grundstückszipfel zwischen der Grundschule „Zum Bücherwurm“ und dem neuen Hort. „Hier planen wir eine neue Turnhalle sowie einige Pkw-Stellplätze, damit die Kinder sicher geholt- und gebracht werden können, ohne im fließen Verkehr der Bahnhofstraße zu stehen“, informiert das Stadtoberhaupt. Die Turnhalle wird von der Verwaltung als wichtig angesehen, um das Ensemble funktional abzurunden. „Damit entfällt die Notwendigkeit, dass Schüler für den Sportunterricht den Weg zur Döllnitzhalle zurücklegen müssen und auf dem Schulcampus bleiben können“, meint Kretschmar. Allerdings sind hier noch einige Fragen offen. Dabei geht es um den möglichen Abriss der alten Hofstelle, die sich noch auf dem Gelände befindet, aber nicht mehr genutzt wird.

Gekoppelt mit den Hochbaumaßnahmen werden auch die kleineren sportlichen Anlagen ertüchtigt. Sie sollen weiterhin allen Einrichtungen für die Nutzung zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang will auch gleich noch der Oschatzer Tennisverein ein Projekt durchziehen. Zwar befindet sich auf dem Gelände die Anlage des Vereins sowie die ursprüngliche und erste Oschatzer Tennisanlage, die inzwischen überwuchert ist. Hier möchte der Verein die alte Anlage reaktivieren. „Wir werden den Verein entsprechend unseren Möglichkeiten unterstützen“, versprach der Oberbürgermeister.

Auch am Gebäude der Oberschule wird weiter gebaut. So ist geplant, in dem Gebäude einen Fahrstuhl einzurichten. Dazu gibt es auf der nördlichen Gebäudeseite eine gute bauliche Möglichkeit. Rund eine halbe Million Euro will die Stadt zusätzlich in den Ausbau eines neuen Chemie-Kabinetts investieren. Hier müssen die modernsten Sicherheitsstandards eingehalten. Den Abschluss soll später die Gestaltung des Außengeländes um die Schule bilden.

Von Hagen Rösner

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