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Oschatz Junges Team aus Leipzig dreht Werbe-Film für Oschatz
Region Oschatz Junges Team aus Leipzig dreht Werbe-Film für Oschatz
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00:20 12.08.2017
Ines Göbel, Florian Arndt, Javier Sobremazas, Julian Bella und Jenny Rehburg (v.l.) bereiten Protagonistin Madeline Hartig auf den Dreh vor. Das Film Quelle: Foto: Anton Zirk
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Oschatz

Oschatz bekommt einen neuen Image-Film. Seit Montag hat ein sechsköpfiges Team der Leipziger Produktionsfirma „Sons of Motion Pictures“ drei Tage an verschiedenen Orten der Stadt Szenen gedreht, darunter die Stadtmauer und der Skatepark am Freizeitbad Platsch. Die Döllnitzbahn wurde sowohl aus dem Inneren der Lok als auch mit einer Drohne gefilmt. Falls möglich, soll zudem bei einer Festlichkeit in der Stadthalle gedreht werden. Am Ende entsteht aus dem Material ein etwa 90 Sekunden langer Clip, der sich in erster Linie an jüngere Menschen richten soll.

„Wir wollen Oschatz aus einem anderem Blickwinkel zeigen. Der Film soll Menschen, die vielleicht zum Studieren nach Leipzig gegangen sind aber auch Hiergebliebenen zeigen, was ihre Heimat zu bieten hat“, sagt Stadt-Sprecherin Anja Seidel. Zuletzt wurde 2006 zur Landesgartenschau ein Oschatz-Video gedreht. Diesmal setzen die Verantwortlichen ihr Vertrauen bewusst in ein junges Team. Die Mitarbeiter von „Sons of Motion Pictures“ sind im Durchschnitt 27 Jahre alt. Seit der Gründung im Februar 2014 hat sich das Unternehmen zu einer der größten freien Werbefilm-Firmen in Mitteldeutschland gemausert.

Film mit Humor und Ironie

Geschäftsführer und Regisseur Florian Arndt ist selbst erst 25 und war vor drei Wochen auf Stippvisite in der Döllnitzstadt, um sich ein Bild zu machen. Der erste Eindruck: „Es gibt wenige Alleinstellungsmerkmale, also Punkte, die Oschatz für Außenstehende von ähnlich großen Städten unterscheiden.“ An schönen Drehorten mangele es hingegen nicht. Im Internet hat sich Arndt deshalb ausführlich mit Image-Filmen anderer Städte befasst und festgestellt: „Die Ähnlichkeit vieler Videos ist auffällig. Man könnte am Ende manchmal einfach den Ortsnamen tauschen und wäre fertig“, sagt er mit einem zwinkernden Auge und fügt hinzu, „da wollen wir uns deutlich abheben.“

Gefordert haben dies auch seine Auftraggeber von der Stadt. „Niemand hier ist der Meinung, dass Oschatz der Nabel der Welt ist, trotzdem wollen alle ein besonderes Ergebnis. Deswegen drehen wir den Film mit viel Humor und Selbstironie“, erklärt Arndt. Im Mittelpunkt steht dabei – so viel wird verraten – ein nicht ganz ernst gemeinter Vergleich mit Leipzig.

Film erscheint voraussichtlich im Herbst

Sprecherin Seidel zeigte sich von der innovativen Herangehensweise des Teams begeistert: „Sie haben von Beginn an für die Aufgabe gebrannt.“ Besonders freue sie sich auf die Luftaufnahmen: „Die Döllnitzbahn wurde schon aus allen Perspektiven fotografiert, aber eine Drohnenaufnahme habe ich noch nie gesehen.“ Veröffentlicht wird der Clip unter anderem auf der neuen Oschatzer Website, die laut Seidel im Herbst an den Start gehen soll. Außerdem gebe es bereits Ideen für eine neue Social Media-Strategie und Messepräsentationen.

Von Anton Zirk

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