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Oschatz Kämpferischer Start in Rückrunde
Region Oschatz Kämpferischer Start in Rückrunde
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16:27 12.01.2014

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Von Kerstin Staffe

Den Beginn der Begegnung konnten die Gastgeber nutzen, um mit 4:1 (9. Minute) in Front zu gehen. Immerhin veranlasste dies den FHC-Trainer Dietmar Schmidt zu einer sehr frühen Auszeit. Seine Umstellung hatte Erfolg. Die Gäste holten schnell auf und schafften in der 12. Minute den 5:5-Ausgleich. Unterstützt wurden sie dabei unfreiwillig vom SHV-Team, denn zwei abgeprallte Pfostentreffer in dieser Phase landeten in den Armen der Gäste. Diese wandelten sie per Tempogegenstoß prompt in Treffer um. Bis kurz vor der Pause stellte sich die Partie ausgeglichen dar. Dann vereitelten zunächst technische Fehler, ungenutzte Chancen und wiederum Pfostentreffer beim SHV den erfolgreichen Torwurf. Die Abschlüsse kamen zu unplatziert und mit zu wenig Druck hinterm Ball aufs Tor, so dass sich die FHC-Torhüterin mehrfach auszeichnen konnte. Aber schon in der Schlussphase der ersten Hälfte wurde deutlich, dass die Delor-Sieben sich nicht kampflos in ihr Schicksal ergeben will. Und so konnte nach dem 11:14 für die Oderstädterinnen durch die Oschatzerin Doreen Wiersma noch auf 12:14 verkürzt werden.

Nach der Pause erhöhten die Gäste zügig auf 12:16, und spätestens beim 18:23 (46.) durch die erstligaerfahrene Anja Scheidemann kamen beim Betrachter Erinnerungen an die Auftaktniederlage zurück. Aber die Mannschaft steckte nicht auf, kämpfte sich ins Spiel zurück und zwang die Gäste beim 21:23 erneut zu einer Auszeit. In deren Folge patzte der FHC im Angriff, und Oschatz eröffnete sich die Chance zum Anschluss. Zwar mussten die Fans drei Angriffe abwarten, aber bei den Gästen kam in der Phase auch nichts Zählbares heraus. Es war ein Hauptmanko im SHV-Spiel, dass sich nicht aus allen herausgespielten Chancen auch Tore ergaben.

In der 52. Minute schaffte der SHV durch Anja Heine doch den Anschluss und machte damit die Partie noch einmal spannend. Doch im Schlussspurt hatten die Gäste die besseren Karten. Aufgrund des breiteren Kaders konnten sie auch in der Schlussphase wieder zulegen. Gleich mehrere Spielerinnen waren in der Lage, mit Schwung aus der zweiten Reihe zu werfen. Hier hat das SHV-Team noch sichtbare Reserven. Josephine Hessel, die Jüngste auf dem Parkett, war nicht nur erneut vom Strafpunkt mit vier Treffern sehr nervenstark, sondern trug genau wie Anja Heine mit fünf Feldtreffern zu den 26 Toren des SHV bei. Auch Sandra Kube und Lena Dybowski konnten sich erfolgreich in die Torschützenliste eintragen. Mit den Treffern von Vujica und Schneider war die Breite im Torerfolg damit wesentlich größer als noch vor einer Woche.

Die engagierte Leistung der Mannschaft wurde auch vom Publikum honoriert. Es gab allgemeine Anerkennung für die gezeigte Leistung, für das, was ein Handballspiel ausmacht - Spannung, Engagement, Kampfgeist. Nur der Doppelpunktgewinn ließ sich nicht erzwingen, aber dieser Auftritt der SHV-Sieben lässt zumindest wieder für die Zukunft hoffen.

Oschatz: Zimmermann, Miersch; Wiersma (2), Dybowski (3), Hessel (9/4), Wirsik, Kube (2), Staffe, Heine (5), Schneider (3), Vujica, (2/1).

@www.shv-oschatz.de

Kerstin Staffe

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