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Kampfeswille bis zum Schluss

Kampfeswille bis zum Schluss

Die Personalturbulenzen noch im Kopf, aber mit der klaren Entscheidung, die Saison auf sportliche Weise zu beenden, hatte sich die SHV-Mannschaft für das Heimspiel gegen den SV Grün-Weiß Schwerin viel vorgenommen.

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SHV-Spielerin Doreen Wiersma wird am Kreis der Schwerinerinnen gut in Szene gesetzt und visiert das gegnerische Tor an. Insgesamt kann Wiersma vier Treffer zur Torausbeute ihrer Mannschaft beitragen. Lena Dybowski (Nr. 7) beobachtet die Situation.

Quelle: Dirk Hunger

Die Tabellennachbarn müssen um jeden Punkt kämpfen, um ein endgültiges Abrutschen auf die Abstiegsplätze zu vermeiden. Das war beiden Mannschaften bewusst. Nach großem Kampf mussten die Oschatzerinnen aber nach einer 25:33-Niederlage (14:20) die Punkte hergeben.

 

Von Jens Fiddecke

 

Die Gastgeberinnen begannen offensiv und schwungvoll die Begegnung. Sie legten den ersten Ball in die Maschen. Jedoch auch die Grün-Weißen waren hoch motiviert. Umgehend erfolgte der Ausgleich, bevor sich die SHV-Sieben mit zwei Toren in Folge etwas Luft verschaffte (4:2/4. Minute). Danach fanden die Nordlichter langsam in die Partie, erhöhten den Druck und verkürzten Tor um Tor. In der 6. Minute gab es den Ausgleich zum 5:5. Die Gastgeberinnen fanden zu diesem Zeitpunkt kein Gegenmittel mehr. Selbst konnten sie nicht einnetzen und mussten mit ansehen, wie sich die Gäste immer weiter absetzten. Beim Zwischenstand von 5:9 legte Andreas Schumann die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch, um eine Auszeit zu nehmen. Den anschließenden Angriff konnte Sandra Kube mit einem Treffer beenden. Es folgten aber sofort wieder zwei Tore durch den SV Grün-Weiß (6:11). Josephine Hessel vom Sieben-Meter-Punkt und Carmen Schneider hielten den Abstand in einer übersichtlichen Größe (8:11/13.). Bis zur Halbzeitpause pendelte sich die Begegnung mit fünf Toren Differenz bei guten Abschnitten auf beiden Seiten ein. Schließlich wurden beim Stand von 14:20 die Seiten gewechselt.

 

Auch im zweiten Abschnitt warf die SHV-Vertretung den ersten Treffer, aber die Schweriner Frauen gingen danach konsequenter zu Werke. Sie erzielten drei Tore in Folge (15:23/36.). Bis zur 45. Minute änderte sich der Toreabstand nicht wesentlich (20:26. Auf Oschatzer Seite waren in dieser Phase ganz einfach einige technische Fehler zu viel zu sehen und Pässe erreichten nicht den Mitspieler. Der neuen Situation und Aufgabenzuweisung für die jeweiligen Spielerinnen geschuldet, kam es doch noch zu einigen Abstimmungproblemen. "Andererseits gab es auch Lichtblicke, die zeigen, dass das Team Entwicklungspotenzial nach oben hat", so Andreas Schumann. Josephine Hessel konnte beide Sieben-Meter-Entscheidungen für das SHV-Team klar verwandeln, während auf der anderen Seite SHV-Torhüterin Lisa Zimmermann den Gästen den Zahn zog. Sie vereitelte mit guten Paraden alle drei Siebenmeter der Schwerinerinnen. In den letzten zehn Minuten konnte jede Mannschaft noch vier Treffer erzielen. Dadurch blieb es bis zum Schlusspfiff bei der bestehenden Tordifferenz, und die Begegnung endete - etwas zu deutlich - mit 25:33.

 

Es war aber nicht der Kampfeswille, der zum Punktverlust führte. Dieser war bis zur letzten Sekunde bei den Spielerinnen erkennbar. Diese Mannschaft muss in ihre neuen Aufgaben noch hineinwachsen und Zeit bekommen, sich zu finden. Dass das in einer laufenden Saison schwierig ist, wird jedem Sportler klar sein. Es bleibt zu hoffen, dass das auch von den Zuschauern akzeptiert wird. Am besten können die Handballfans das zeigen, indem sie der Mannschaft weiterhin die Treue halten und sie von den Rängen aus nach Kräften unterstützen.

 

Oschatz: Keller, Zimmermann; Dybowski (2), Heine (1), Hessel (5/2), Kube (3), Schneider (7), Staffe, Wiersma (4), Witecy (1), Wirsik (2).

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