Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Kaninchen überstehen Schuppenbrand in Liptitz
Region Oschatz Kaninchen überstehen Schuppenbrand in Liptitz
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:54 22.03.2018
Feuerwehren aus Wermsdorf und Mahlis haben in Liptitz einen Schuppenbrand gelöscht. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
Anzeige
Liptitz

Aufatmen bei Besitzer und Tierfreunden: Die Kaninchen, die bei einem Brand am Mittwochabend in Gefahr vermutet wurden, haben das Unglück überstanden. Alle Tiere sind noch am Leben. „Die Kaninchen waren in einem anderen Raum, der durch den Brand nur kurz verraucht war. Wir haben dann quer gelüftet, das hat bereits gereicht“, beschrieb Holger Oehmichen, stellvertretender Wehrleiter in Mahlis und Einsatzleiter.

Helfer müssen Atemschutz-Ausrüstung anlegen

Insgesamt waren 26 Helfer aus Mahlis und Wermsdorf mit vier Fahrzeugen gegen 17.40 Uhr zu dem Schuppenbrand in Liptitz ausgerückt. Beim Eintreffen stand das Gebäude bereits in Flammen. Zwei Drittel des Schuppens, schätzt der Einsatzleiter, seien abgebrannt. „Unsere wichtigste Aufgabe bestand darin, darauf zu achten, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreitet“, sagte er. Immerhin befinde sich im Nachbargebäude eine einstige Autowerkstatt, die jedoch nicht mehr in Betrieb ist. „Wir wollten unbedingt verhindern, dass die Flammen dorthin übergreifen.“ Weil der Schuppen stark verraucht war, seien zwei Trupps mit Atemschutz hineingegangen. Ein dritter Trupp habe die Löscharbeiten von außen übernommen.

Gasflasche in brennendem Schuppen

In den Räumen seien die Feuerwehrleute dann auf eine Gasflasche gestoßen, die schnellstens nach draußen gebracht wurde. „Das ist schon für die Eigensicherung der Kameraden wichtig, denn explodiert eine Gasflasche, ist das für alle am Einsatzort gefährlich“, erklärte Holger Oehmichen. Zum Glück sei diese kaum noch befüllt gewesen und habe schnell abgekühlt werden können. Insgesamt sei er mit dem Einsatz sehr zufrieden: „Wir haben gut zusammengearbeitet, alles hat perfekt geklappt.“ Oehmichen forderte anschließend noch einen Notarztwagen zur Betreuung des geschockten Besitzers an. Außerdem wurden der Wermsdorfer Bauhof sowie die Straßenmeisterei um Hilfe gebeten: Da ein Teil des Löschwassers auf der Straße gefroren war, musste Salz gestreut werden.

Von Jana Brechlin

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die neu gewählten Wehrleiter verschiedener Cavertitzer Ortswehren und ihre Stellvertreter haben jetzt auch die Bestätigung des Gemeinderates erhalten. Mit diesem Votum sind die Freiwilligen für die Führungsarbeit der Helfer offiziell legitimiert.

22.03.2018

An mehreren Standorten des Jobcenters Nordsachsen und der Arbeitsagentur sind Bedrohungsschreiben eingegangen. Die Agenturdienststellen in Torgau, Delitzsch, Eilenburg und Oschatz sind geschlossen. Polizei und Spürhunde suchen nach Sprengstoff.

22.03.2018

Musikfreunde kommen am Sonnabend in der Kirche Altmügeln auf ihre Kosten. Die Johannes-Passion wird in hochkarätiger Besetzung zu hören sein.

25.03.2018
Anzeige