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Oschatz Karriere bei der Polizei: Direktion Leipzig informiert in Oschatz
Region Oschatz Karriere bei der Polizei: Direktion Leipzig informiert in Oschatz
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00:19 16.07.2017
iuz Quelle: dpa
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Oschatz

Polizist zu sein, ist abwechslungsreiche Teamarbeit, die einen fordert – diese Gründe sprechen laut Susen Stöhr für einen Job bei den Beamten und haben sie bewogen, diesen Weg zu gehen. Die Berufsberaterin der Polizeidirektion Leipzig führte beim Vortrag in Oschatz an, dass es auch unangenehme Seiten gibt – „welche, das haben die Ereignisse um den G-20-Gipfel in Hamburg gezeigt“.

Ein Dutzend Interessenten, überwiegend männlichen Geschlechts, nutzte den Termin am Mittwoch, um sich über die Karrieremöglichkeiten zu informieren. Beginnen kann die Laufbahn mit einem Praktikum, nach Abschluss der Oberschule oder des Gymnasiums mit einer Ausbildung (2,5 Jahre) beziehungsweise einen Studium (drei Jahre). Bewerbungen für all das sind bei der sächsischen Polizei ausschließlich über das Internetportal möglich. „Im Vergleich zu anderen Bundesländern gibt es für den Studienzugang keinen Numerus Clausus, also einen mindestens notwendigen Notendurchschnitt“, so Stöhr.

Deutlich umfangreicher als bei anderen Berufen ist das Auswahlverfahren. Wer als Polizist arbeiten will, muss Intelligenz- , Deutsch- und Persönlichkeitstests, solche zur körperlichen Belastbarkeit sowie Gruppen- und Einzelgespräche und eine polizeiärztliche Untersuchung bestehen – gewisse Krankheiten schließen die Tätigkeit von vornherein aus.

Gymnasiast Hans-Georg Kinder hat noch vier Jahre bis zum Abitur. „Die Möglichkeit, mehr über das Studium bei der Polizei zu erfahren, wollte ich mir nicht entgehen lassen“, sagt er. Den Oschatzer reizt vor allem die körperliche Betätigung. Der 14-Jährige hat von dem Angebot aus der OAZ erfahren und besuchte den Informationsabend mit seinen Eltern. Für Vater Jochen Kinder spielt bei der Polizei auch der Team-Aspekt eine Rolle. „Hier wird miteinander gearbeitet. Es gibt keine Alleingänge, man kann sich auf die Kollegen verlassen. Das ist gerade mit Blick auf extreme Situationen wie jüngst in Hamburg wichtig.“

Von Christian Kunze

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