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Kinder-Spaß beim Töpfern: E-Werk Oschatz zeigt sich von der grünen Seite

Kinder-Spaß beim Töpfern: E-Werk Oschatz zeigt sich von der grünen Seite

Schluss mit daddeln und tippen: Statt Smartphone und Spielekonsole können Kinder und Jugendliche im E-Werk Ton, Wolle und andere Werkstoffe in die Hand nehmen, um daraus etwas kleines, bleibendes zu fertigen, was sie sogar mit nach Hause nehmen werden.

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Volles Haus in der Töpferei: Die Oschatzer Kinder und ihre Eltern und Verwandten probieren im E-Werk aus, was man mit Ton alles machen kann.

Quelle: Dirk Hunger

In den Sommerferien fällt im Oschatzer Jugend-, Kultur- und Umweltzentrum in der Lichtstraße der Startschuss für neue soziokulturelle Angebote.

 

Christiane Hänsch, unter anderem verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit beim Trägerverein des E-Werks, möchte mit den neuen Kursen mehrere Altersgruppen ansprechen. "Deswegen haben wir uns dafür entschieden, separate Zeiten für Kinder und Jugendliche auf der einen und Erwachsene auf der anderen Seite anzubieten. Angenehmer Nebeneffekt ist, dass wir dann auch flexibler sind, was die räumlichen Gegebenheiten angeht", sagt sie.

 

In dieser Woche wurde erstmals zum Töpfern mit Irene Stieger aus Oschatz und Nassfilzen mit Annegret Kaiser aus Querbitzsch eingeladen. Nächste Woche, konkret am 21. Juli, wird das Trio mit den Häkel-Angeboten von Denise Lippert komplettiert. Auf professionelle Unterstützung setzt das E-Werk-Team auch bei zwei weiteren "Babys", die derzeit aber noch in der Planung stecken. So wolle man gemeinsam mit der Sächsischen Landesmedienanstalt einen Film mit dem Fokus auf die Asylproblematik in Oschatz drehen und sich außerdem einem Aspekt stärker annähern, der bisher nur stiefmütterlich behandelt wurde. "Umweltpädagogik haben wir bisher bestenfalls gestreift, obwohl sie im Vereinsnamen explizit aufgeführt wird", sagt Christiane Hänsch. Die grüne Seite des E-Werks wird demnächst stärker zu Tage treten. Den Grundstein dafür legen die Verantwortlichen mit einem Klassiker: Nistkästen für die heimische Vogelwelt. "Wir möchten mit Interessierten nicht nur Kästen bauen, sondern auch geeignete Plätze finden, sie aufhängen, beobachten, sie wieder reinigen, wenn der Besuch ausgezogen ist und gegebenenfalls auch reparieren", zählt sie auf.

 

Ziel ist es, mindestens drei der genannten Angebote kontinuierlich und regelmäßig anzubieten. Um dies abzusichern, wolle man personell auch den gewonnenen Fachkräften unter die Arme greifen. Der Auftakt in der Töpferei zu Wochenbeginn lief gut. Es kamen etliche Kinder, die ihre Eltern oder Großeltern gleich mitgebracht hatten. Joschua Konetzke hat von seinem Vater den Tipp bekommen, in den Ferien im E-Werk töpfern zu gehen. Das verband der neunjährige Oschatzer gleich mit einem Besuch bei seiner Großmutter. "Ich mache gern etwas aus Ton", sagt er und berichtet vom Werkunterricht in der Schule, wo er gemeinsam mit seinen Klassenkameraden bereits Kerzenhalter und einen Dinosaurier daraus geformt hat. Im E-Werk hat er einen großen Becher geformt, in dem künftig seine Süßigkeiten und andere Dinge Platz haben. Bevor er ihn mit roter Farbe bemalt, schreibt er mit einem dünnen Holz noch seinen Namen in das Gefäß. Es wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass er hierher kommt, um sich kreativ zu betätigen. © Kommentar

 

Töpferei: 28.Juli, 25. August, 8. und 22. September, 6. und 27. Oktober jeweils 16 Uhr für Kinder, 18 Uhr für Erwachsene. Unkostenbeitrag: 3 Euro (inkl. 1 Kilo Ton), Kinder unter 8 Jahren bitte in Begleitung eines Erwachsenen oder älteren Geschwisters. Häkeln: am 21. Juli, 20. August, 10. September und 6. Oktober jeweils 17.30 Uhr

Christian Kunze

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