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Knapp 850 Euro für Eiche aus Luppa

Knapp 850 Euro für Eiche aus Luppa

Neun verschiedene Waldbesitzer aus dem Forstbezirk Leipzig lieferten nach Angaben des Staatsbetriebes Sachsenforst Holz zur 15. Säge- und Wertholzsubmission in Dresden (wir berichteten).

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Baumstämme aus der Region Oschatz werden in Dresden verkauft.

Quelle: Michael Reichel

Wermsdorf / Leipzig . Von den insgesamt 812 in Dresden angebotenen Stämmen kamen demnach 72 aus dem Forstbezirk Leipzig. Die rund 1100 Kubikmeter Eichen-, Eschen- und Ahornholz seien für insgesamt rund 46 000 Euro an Furnier- und Sägewerke sowie Holzhandwerker aus dem gesamten Bundesgebiet und Polen verkauft worden.

 

Zu den Lieferanten aus der Region Oschatz gehört nach der Aufstellung des Sachsenforstes auch das Revier Collm. Dessen Reinerlös für sechs Europäische Lärchen und 14 Stieleichen liegt nach Angaben des Staatsbetriebes bei knapp 6500 Euro - ohne die Kosten für den Einschlag, die Rückung, den Transport. Dabei war der Spitzenstamm eine Stieleiche mit einer Länge von 5,1 Meter und einer durchschnittlichen Dicke von 65 Zentimeter. Insgesamt 1,69 Festmeter ohne Rinde erbrachten einen Reinerlös von rund 790 Euro bei einem Höchstgebot von 469 Euro pro Festmeter.

 

Etwas darunter lag das Gebot für die Traubeneiche aus dem Luppaer Kirchenwald. Für den 63 Zentimeter dicken Stamm bot ein Sägewerk 416 Euro pro Festmeter. Damit kann sich die Kirchgemeinde über eine Einnahmeposition von knapp 850 Euro in ihrem Haushalt freuen. Wie Pfarrer Andreas Sehn sagte, fließen die Erlöse aus dem Holzverkauf in den allgemeinen Haushalt der Kirchgemeinde. Nur bei Ergebnissen, die deutlich höher sind als die Prognosen des Revierförsters, würde man sich noch einmal zusammensetzten und beraten, ob weitere Ausgaben in den Haushalt der Kirchgemeinde aufgenommen werden sollten.

 

Das gleiche Sägewerk, das den Luppaer Stamm kaufte, hat auch drei Stieleichen aus dem Revier Hubertusburg erworben. Alle vier aus diesem Revier in Dresden angebotenen Bäume stammen aus dem Oschatzer Kommunalwald. Für sie wurden insgesamt etwas über 2700 Euro bezahlt. Mit 517 Euro pro Festmeter erzielte ein 67 Zentimeter dicker, 5,2 Meter langer Eichenstamm das beste Angebot.

Axel Kaminski

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