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Knisternde Atmosphäre im Oschatzer Umspannwerk

Knisternde Atmosphäre im Oschatzer Umspannwerk

Die Mitglieder des Hauptausschusses des Oschatzer Stadtrates verschafften sich am Donnerstagabend Einblicke in einen Oschatzer Wirtschaftszweig, der viel genutzt, aber kaum öffentlich wahrgenommen wird - das Umspannwerk in der Merkwitzer Straße.

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Der skeptische Blick auf die Leitungen ist begründet. Normalerweise ist das Betreten des Geländes verboten. Für die Stadträte gab es eine Ausnahme.

Quelle: Dirk Hunger

Dort mündet das überregionale Stromübertragungsnetz in das meist unterirdisch verlaufenden, regionalen Stromnetz zur Versorgung der Städte und Gemeinden in der Collm-Region. "Wir haben unseren Partner, die Mitnetz Strom, gebeten, uns das Umspannwerk einmal vorzustellen. Derzeit diskutieren wir in den internen Gremien über eine Erhöhung des kommunalen Anteils an der Oschatz Netz und wollten uns mit der Branche vertraut machen", begründet Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) den Betriebsbesuch. "Ich freue mich natürlich, dass die Oschatzer Stadträte so ein großes Interesse an unserer Technik haben", sagt Uwe Härling, Chef für die Netzregion West-Sachsen. Er informierte die Ausschussmitglieder über die momentane Situation auf dem Energiesektor. "Wir haben in den vergangenen zehn Jahren eine Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien erlebt, die ich mir nie hätte träumen lassen", räumt der Energieexperte ein. Durch die Einspeisung von Windenergie, Sonnenstrom und auch Strom aus der Biomasseverwertung steht uns die dreifache Menge an Strom bereit, die wir eigentlich benötigen, um den Energiebedarf in der Region abzudecken", verdeutlicht Härling. War das Umspannwerk früher eine regionale Energiezapfstelle für die Collm-Region, so hat sich der Effekt jetzt umgekehrt. "Es gibt jetzt Zeiten, in denen wir über die Umspannstation Energie in das Überlandnetz einspeisen", sagt Anlagemanager Marko Heilmann. Grund für die Situation sei auch die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung der Region. "Wir würden mit unserem Strom gern größere Unternehmen mit einem hohen Verbrauch beliefern", so Uwe Härling. Das Oschatzer Umspannwerk an sich entspricht immer noch dem heutigen Stand der Technik, obwohl die ältesten baulichen Anlagen noch aus den 1960er Jahren stammen. "Tatsächlich hat sich an der Technik kaum etwas verändert und auch an den Wirkungsgraden sind durch die Forschung keine revolutionären Veränderungen erreicht worden", so Heilmann. Gesteuert werde das Umspannwerk Oschatz von der Zentrale in Taucha.

Hagen Rösner

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