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Kolbe: ?Es kommt auf den gelungenen Abgang an?

Kolbe: ?Es kommt auf den gelungenen Abgang an?

Dass ihm die Oschatzer im Jahr 2002 den Sieg gerettet haben, hat Manfred Kolbe nicht vergessen. Bevor sich der langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete im Oktober von seinem Mandat verabschiedet, ließ er am Donnerstagabend im Thomas-Müntzer-Haus seine politische Laufbahn vor Parteifreunden Revue passieren.

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Manfred Kolbe (2.v.r.) im Kreis seiner Parteifreunde (v.l.): Marian Wendt, Heiner Schönberg, Christa Sirrenberg und Holger Mucke.

Quelle: Sven Bartsch

Seit 1990 sitzt der heute 59-jährige Naunhofer mit Unterbrechungen im Bundestag - zuerst für den Wahlkreis Döbeln-Grimma-Wurzen, aktuell für den Wahlkreis Nordsachsen. "2002 war der schwerste Wahlkampf", blickte Kolbe zurück. Seine SPD-Kontrahentin Liane Deicke kam ihm gefährlich nahe. "Doch der massive Vorsprung in Oschatz hat mir den Sieg gebracht", so Kolbe, der vom CDU-Stadtverband Oschatz-Liebschützberg eingeladen worden war.

 

Für die nächste Legislaturperiode kandidiert Kolbe nicht wieder. Vor zwei Jahren habe er sich entschieden, den Platz für einen Jüngeren freizumachen. Ob dabei auch eine Rolle gespielt hat, dass Kolbe (CDU) drei Mal beim Schwarztanken erwischt wurde (wir berichteten), darauf ging der Politiker am Donnerstagabend nicht ein. "In der Politik ist es ähnlich wie mit der Akrobatik: Es kommt auf einen gelungenen Abgang an", sagte der Naunhofer.

 

Sein Parteifreund Hans-Günter Sirrenberg erinnerte daran, dass Kolbe im Bundestag auch mal gegen seine Fraktion gestimmt hat. "Eine gewisse Eigenständigkeit wird vom Wähler honoriert", sagte Kolbe. Drei Mal habe er abweichend gestimmt und das nicht bereut - zur Politik der Treuhand, zum deutschen Einsatz in Afghanistan und zum Euro-Rettungsschirm. "Die Zukunft des Euro sehe ich mehr als skeptisch. Die Rettungspakete werden immer größer", sagte Kolbe.

 

Sein größter Erfolg als Bundespolitiker? "Ich habe mit verhindert, dass Florena Waldheim an Beiersdorf verkauft wurde." Und der größte Misserfolg? "Für den Ausbau der B 87 ist es leider beim symbolischen Spatenstich geblieben." Frank Hörügel

Frank Hörügel

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