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Oschatz Konzertbesucher in Wermsdorf müssen Knöllchen nicht bezahlen
Region Oschatz Konzertbesucher in Wermsdorf müssen Knöllchen nicht bezahlen
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00:18 02.06.2017
Das Parkverbot am Schloss Hubertusburg wurde Konzertbesuchern am Sonntag zum Verhängnis. Quelle: Dirk Hunger
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Wermsdorf

Eben noch beschwingt vom Konzert und kurz darauf verärgert vor dem Knöllchen: So sah für etliche Besucher der Sonntagabend in Wermsdorf aus. Rund 1600 Gäste waren zum Auftritt des Hoch- und Deutschmeister-Ensembles auf den Schlosshof Hubertusburg gekommen (wir berichteten). Nicht alle stellten ihre Autos auf den offiziellen Parkplätzen ab, auch weil die Flächen dort gar nicht ausreichten – und landeten im Parkverbot. Die gute Nachricht: Wer angesichts belegter Parkbuchten und immer knapper werdender Zeit vor Konzertbeginn falsch geparkt hat, für den soll der Abend folgenlos bleiben. Das hat Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU) angekündigt. „Ich entschuldige mich persönlich bei allen, die am vergangenen Sonntag ein Knöllchen erhalten haben, für die Unannehmlichkeiten“, erklärt er.

Der Vollzugsbedienstete habe die klare Anweisung erhalten, nicht aktiv zu werden. Konsequenzen wegen der Knöllchenverteilung habe es bereits gegeben. „Die notierten Fahrzeuge werden von uns nicht in das Computerprogramm eingegeben, so dass niemand Post von uns erhalten wird. Wenn Überweisungen getätigt werden, erhalten die Betroffenen ihr Geld zurück“, kündigt der Bürgermeister an.

Hintergrund sind offenbar Versäumnisse im Vorfeld des Konzerts. Weil zuvor geplante Auftritte des Bläserensembles in Meißen oder auf Augustusburg abgesagt wurden und die Karten dazu auch in Wermsdorf gültig waren, kamen noch einmal mehr Gäste als zunächst vorgesehen auf den Schlosshof. Deshalb sollten Autofahrer auf die Flächen, die auch zum Horstseefischen als Parkplätze genutzt werden, verwiesen werden. „Die Absprachen mit dem Veranstalter hätten unsererseits dahingehend deutlicher sein müssen, dass die Parkplätze eindeutig hätten ausgeschildert werden müssen, was nicht erfolgte“, räumt Matthias Müller ein.

Von Jana Brechlin

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