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Kostenlose Drahtesel für Torgauer „Merkel-muss-weg“-Schreier

Achtung, Satire! Kostenlose Drahtesel für Torgauer „Merkel-muss-weg“-Schreier

Das Leben könnte so schön sein – mit autofreien Innenstädten und kostenlosem Zugang zu nicht motorisierten Zweirädern - aber nein, aufgrund dieser Entbehrungen ist das Leben schlimm – und das alles Dank unserer Bundeskanzlerin. Es gibt also nix besseres, als „Mutti“ in der Öffentlichkeit auszubuhen – oder etwa doch?

Allesamt mit Schirm, aber ohne Fahrrad - das erklärt den Frust der „Merkel-muss-weg“-Schreier.

Quelle: Wolfgang Sens

Region. Pfiffe und Pöbeleien gegen „Mutti“ – in Torgau hat Opposition ein eigenes Gesicht. Konkrete Forderungen gab es kaum – oder gingen sie im Lärm unter? Hilfe verspricht die Initiative „Pro Hubertusburg“ des Freundeskreises im Wermsdorfer Schloss. Zur Belebung des Gebäudes sucht die Gruppe Ideen, die sich mit dem Satz „Wir brauchen Hubertusburg, weil...“ auf den Punkt bringen lassen.

Dem Nörgler geht die Muffe, wenn er Argumente liefern muss. Beim nächsten CDU-Auftritt werden Zettel mit dem Vordruck „Merkel muss weg, weil...“ verteilt. Dann darf die als braun verschriene Menge Farbe bekennen. Mal sehen, was außer „Hau ab“ noch herauskommt.

Vollkommen anders reagiert Die Linke auf Angriffe. Nachdem Unbekannte Wahlplakate der Dunkelroten angezündet hatten, greift die Partei die Tat auf – und lädt zum Grillen ein. Wer Feuer legt, sehnt sich nach Wärme. Dazu gibt es noch ein heißes Würstchen – und die soziale Kälte ist gleich viel besser zu ertragen.

Statt Holzkohle nutzt Rüdiger Kleinke andere Symbole. „Mit Herz und Verstand“ steht auf herzförmigen Plakaten des Sozialdemokraten. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Slogans des Delitzschers auf hirnförmigen Werbeträgern für Verstand einstehen – etwas, das den Marktschreiern von Torgau offenbar fehlt.

Damit die grölenden Gestalten schweigen, sollte die CDU deren einzig verständliche Forderung erfüllen. Wenn die regierende Union jedem besorgten Bürger einen Drahtesel schenkt, herrscht endlich wieder Harmonie. Schließlich rufen sie ja dauernd „Volksfahrräder, Volksfahrräder“. Mit diesem Kompromiss rückt dann auch die schwarz-grüne Koalition im Bund in greifbare Nähe.

Von Christian Kunze

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