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Kreditkonditionen locken

Kreditkonditionen locken

Der Frühling ist laut einigen Klassikern die schönste Jahreszeit. Goethe beschreibt das unter anderem in seinem Osterspaziergang. Verliebte heiraten, andere planen ihr Leben neu, zum Beispiel mit den eigenen vier Wänden.

Oschatz.

Dazu sprach die OAZ mit dem Leiter des Stadtbauamtes Michael Voigt.

 

Frage: Wie viele Eigenheime sind in Oschatz seit der Wende entstanden?

 

Michael Voigt: Seit 1993 entstanden 389 Eigenheime. Das sind im Durchschnitt 19 Einfamilienhäuser (EFH) jährlich. Seit 2000 jedoch sind es nur noch 15 im Jahr.

 

Wann hat der Bauboom begonnen?

 

Ab 1993 mit 14 Eigenheimen. Es mussten erst Baurechte und Grundstücksfragen geklärt werden, der erste große Eigenheimstandort war der in Thalheim.

 

Wie viele Eigenheime wurden 2012, wie viele bisher 2013 gebaut?

 

2012 genau zwölf. 2013 sind es gegenwärtig zwei.

 

Gibt es eine Tendenz?

 

Bis 1999 wurde der hohe Nachholbedarf nach der Wende gedeckt mit durchschnittlich 27 Häusern pro Jahr, danach sank die Nachfrage bis 2003 etwas auf durchschnittlich 22 Eigenheime. Seit 2004 ist eine gewisse Sättigung zu verzeichnen mit durchschnittlich zwölf im Jahr.

 

Wie wird das gefördert?

 

Eine direkte Förderung durch die Stadt erfolgt nicht, bei Neuerschließungen werden zehn Prozent der Straßenbaukosten gesetzeskonform von der Stadt getragen. Im Moment können Bauwillige allerdings von den sehr guten Kreditkonditionen profitieren.

 

Wie sieht sich die Stadt in der Pflicht?

 

Die Stadt ist ständig bemüht, Baurechte für Eigenheime zu schaffen, Baugebiete zu erschließen und zu vermarkten. Bisher wurden seit der Wende 13 Standorte realisiert, weitere sind in Vorbereitung. Dies ist zum Beispiel der Standort Altstadtblick mit acht bis zehn Häusern. Im Fliegerhorst sollen in der Endausbaustufe 65 Bauplätze in voraussichtlich drei Bauabschnitten erschlossen werden. Die Nordstraße ist derzeit über die Wohnstätten im Abverkauf.

 

Was macht die meisten Sorgen?

 

Das sind eindeutig fehlende Finanzierungsmöglichkeiten für Erschließungsaufwendungen der Gebiete und in deren Gebietsumfeld sowie steigende Baukosten für die Erschließung im Kontrast zum allgemein leider sehr niedrigen Einkommensniveau in der Oschatzer Region.

Gabi Liebegall

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