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Oschatz Kreuzung bei Zaußwitz bleibt gefährlich
Region Oschatz Kreuzung bei Zaußwitz bleibt gefährlich
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06:00 25.07.2018
Die Kreuzung über die S 31 bei Zaußwitz ist nur schwer einzusehen. Ein Video von dem Knotenpunkt sehen Sie unter www.lvz.de/region Quelle: Foto: Axel Kaminski
Zaußwitz

Täglich ist Axel Stiffel auf der Staatsstraße S 31 bei Borna unterwegs. Und jeden Tag mit einem mulmigen Gefühl am Abzweig Zaußwitz. „Die Kreuzung von Kreis- und Staatsstraße ist wirklich schwer einzusehen. Dort ist Mais angebaut, der mittlerweile natürlich ordentlich hoch ist. Wer dann aus Zaußwitz kommt und auf die S 31 einbiegen oder die Straße einfach nur queren will, sieht lange erst einmal nichts. Wenn man mit dem Auto dann schon so gut wie auf der Straße steht, hat man freie Sicht“, beschreibt der Zaußwitzer.

Stiffel weist darauf hin, dass es genau an dieser Kreuzung schon öfter Unfälle gegeben hätte, weil diese so schwer einzusehen sei – zum Teil mit tragischem Ausgang. „Ich passiere den Punkt mehrfach täglich. Wenn ich aus Zaußwitz komme und nach Borna will, sehe ich so gut wie gar nichts. Gerade mit einem normalen Pkw ist man chancenlos, den Verkehr auf der S 31 zeitig zu registrieren“, so Axel Stiffel. Oftmals bedeute das dann, auf gut Glück zu fahren. Der Anbau auf den angrenzenden Feldern, so sein Vorschlag, müsste um anderthalb Meter zurückgesetzt werden, dann hätten alle Verkehrsteilnehmer anrollende Fahrzeuge eher im Blick. Doch dazu bedürfe es einer Abstimmung zwischen Verkehrsbehörden und Landwirt.

Die Kreuzung bei Zaußwitz ist wiederholt zum Unfallpunkt geworden. Manchmal ist es bei Blechschäden geblieben, aber mitunter wurden Autofahrer an dieser Stelle schon schwer verletzt und durch die Wucht des Aufpralls mit ihren Fahrzeugen in das angrenzende Feld geschleudert. Solange es bei dieser Verkehrsgestaltung bleibt, hilft nur, möglichst langsam an die Querung heranfahren und lieber einmal mehr schauen.

Von Jana Brechlin

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