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Oschatz Künftige Altenpfleger lernen im Privaten Bildungszentrum Oschatz
Region Oschatz Künftige Altenpfleger lernen im Privaten Bildungszentrum Oschatz
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00:34 15.03.2018
Fachbereichsleiterin Ute Schurig (r.) zeigt Schülern in einem eingerichteten Krankenzimmer, wie sie mit einem Patienten bei der Pflege richtig umgehen. Quelle: Foto: Bärbel Schumann
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Oschatz

Das Private Bildungszentrum für soziale und medizinische Berufe Oschatz öffnete seine Räume für Neugierige zum Tag der offenen Tür und gewährte Einblicke in die Ausbildungsangebote. Die reichen derzeit vom Kranken- und Altenpfleger, Sozialassistenten bis hin zur Erzieherausbildung. Derzeit besuchen die anerkannte Ersatzschule rund 270 Frauen und Männer.

Umfassende Ausbildung zum Altenpfleger

Einige von ihnen gaben mit ihren Lehrern den Besuchern Einblicke in den praxisbezogenen Unterricht. Dazu gehörten die Fachbereichsleiterin für Altenpflege Ute Schurig und Auszubildende in der Fachrichtung Altenpflege, die seit September die Schule besuchen. „Wir waren neugierig, wie viel Praxis in den Unterricht einfließt. Und ich bin erstaunt, wie umfassend die Ausbildung zum Altenpfleger ist. Das hatte ich nicht vermutet und werde deshalb meiner Enkelin raten, den Beruf hier zu erlernen“, erklärte Gerda Schob nach ihrem Rundgang. Auch Ilona Schumann aus Eilenburg schaute sich um. Ihre Tochter möchte eine Erzieherausbildung absolvieren. Bei Geschäftsführerin Jana Höhne bekamen sie alle Fragen dazu beantwortet.

Vorbereitung auf Start an der Schule

„Wir erleben heute, dass besonders viele Eltern oder Großeltern mitgekommen sind. Außerdem schauen sich viele um, die bereits einen Ausbildungsvertrag von uns haben. Das zeigt, dass sie sich auf ihren Start an unserer Schule vorbereiten“, so Höhne. Das Private Bildungszentrum wird auch im Sommer beginnenden Schuljahr das derzeit angebotene Fachrichtungsspektrum fortsetzen. „Große Nachfrage gab es in der Fachrichtung Sozialassistent. Aber auch in der Erzieherausbildung. Hier bieten wir neben einer Vollzeitausbildung auch eine in Teilzeit an“, erklärte die Geschäftsführerin. Auch am Tag der offenen Tür war das bei Besuchern wie Marlis Scholz ein Thema. Immerhin arbeiten viele in sozialen Bereichen, wo der Gesetzgeber neuerdings einen Erzieherabschluss fordert.

Von Bärbel Schumann

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