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Kult-Puppen in ungewohnter Umgebung

Kult-Puppen in ungewohnter Umgebung

Seit Wochen wurden die Barbie-Puppen nun schon von den Mitgliedern des Kunstvereins Oschatz verbogen, angezogen, bemalt, geköpft oder komplett zerlegt.

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Eingeweckt: Die ansonsten recht aufgeweckten Blondinen hat Wolfgang Köhler auf ungewöhnliche Art konserviert.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Seit Wochen wurden die Barbie-Puppen nun schon von den Mitgliedern des Kunstvereins Oschatz verbogen, angezogen, bemalt, geköpft oder komplett zerlegt. "Es geht dabei um die Art, wie die Models durch den wahnsinnigen Körperkult verbogen werden", sagt Vereinsmitglied Doris Köhler. In ihrer endgültigen Form fristeten die Puppen seitdem ein Dasein im Verborgenen, damit sie bis zur Enthüllung ihr Geheimnis wahren konnten.

 

Nun ist diese dunkle Zeit vorbei, der Kunstverein präsentiert die Puppenstuben der Öffentlichkeit. In neuer Gestalt und eingebettet in ihre Schaukästen sind die Kultpuppen im Thomas-Müntzer-Haus zu sehen. Dort werden sie zwar den beweglichen Models zur Modenacht am Sonnabend auf der Bühne keine Konkurrenz machen, aber sicherlich einige Blicke auf sich ziehen.

"Eigentlich wollten wir ja in die Oschatz-Info mit den Werken, aber dort hätten wir nicht genug Platz gehabt", erklärt der Vorsitzende des Kunstvereins Wolfgang Thibault die kurzfristige Planänderung. Eine extra Vernissage wird es zu den Schaukästen nicht geben. "Die Stücke erhalten noch eine Beschriftung mit Titel und Künstler. Danach vertrauen wir darauf, dass sie sich selbst erklären."

Wie bereits zu erwarten war, setzten sich die "Puppenspieler" nicht nur positiv mit dem Schönheitskult auseinander. Wolfgang Köhler zum Beispiel legte die nackten Barbies in Essig und Öl ein, garniert mit Gurken, Dill und Bohnenkraut. So präsentieren sie sich dem Betrachter als echte "Delikatesshäppchen". Aber auch Themen aus der Mythologie wurden plastisch dargestellt. Gabriele Thibault gesellte zu ihrer liegenden Leda einen Schwan aus Ton und setzte einer Medusa - wie auf einem bekannten Modelabel - einen Hut aus tönernen Schlangen auf. Insgesamt können die Gäste der Modenacht sowie Passanten zwölf Schaukästen in den Fenstern des Müntzer-Hauses betrachten.

www.kunstverein-oschatz.de

Janett Petermann

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