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Kunstprojekt in der Warteschleife

Kunstprojekt in der Warteschleife

Aus dem Holz alter, verschwundener Oschatzer Gebäude entstehen zeitgenössische Kunstwerke im öffentlichen Raum - diese Vision nahm am Donnerstagabend ihren Anfang in der Oschatzer Stadtbibliothek.

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Rosi Rochner (l.) Ute Hartwig-Schulz, Jörg Hering und Joachim Rolke (r.) zeigen das Gemeinschaftswerk der Gymnasiasten. Sie waren zur Vernissage verhindert.

Quelle: DH

Oschatz. Von christian kunze

 

 

Dort sind Plastiken und Kleinmodelle aus diversen Materialien sowie Zeichnungen und Collagen junger Künstler ausgestellt. Die Schülerinnen des Thomas-Mann-Gymnasiums haben ihre Ideen bereits schulintern im Hundertwasser-Zimmer ausgestellt - nun erfahren sie Aufmerksamkeit einer breiteren Öffentlichkeit. Und das ist nur der Anfang: Auf den ausgestellten Fotos und Skizzen kann man erkennen, wo sie in Oschatz - in einem größeren Maßstab als die Modelle, die ebenfalls Teil der Ausstellung sind - einmal zu sehen sein könnten. Zentrumsnah sollen sie die Stadt aufwerten, zum Austausch anregen und Zeugnis davon ablegen, wie junge Nachwuchskünstler in der Region aktiv sind - und sich selbst Gedanken machen.

 

Ute Hartwig-Schulz vom Künstlergut Prösitz erinnerte daran, dass Oschatz zwar keine Station der Via Regia - einer einst bedeutenden Handelsstraße zwischen Santiago de Compostela und Kiew - ist, aber unmittelbar an ihr liegt. Wo einst Kaufleute und Handwerksgesellen anzutreffen waren, hält nun Kunst Einzug. Von diesem Gedanken inspiriert gingen die Zehntklässlerinnen ans Werk, schufen Entwürfe im Alleingang, zu zweit oder als große Gruppe.

 

Unterstützung bei der Umsetzung erhalten die Gymnasiastinnen von ihren Lehrerinnen und Joachim Rolke. Der Oschatzer Immobilienmakler kennt sich mit der Bausubstanz der Döllnitzstadt aus, weiß, wo einst bedeutende Bauten standen und wo es Flächen gibt, die mit neuem Leben erfüllt werden können - und sollten. "Für mich war es eine Selbstverständlichkeit, den Schülern ganz praktisch zu helfen - indem ich Holzbalken für die Installationen zur Verfügung stelle, die ihnen vorschweben. Konkret handelt es sich dabei um Holz, das nach dem Abriss und der Sanierung von vier Oschatzer Häusern zurückblieb, die nahezu allen bekannt sein dürften: Das Kreiskulturhaus, das alte Thomas-Müntzer-Haus am Altmarkt, das Vogtshaus am Kirchberg sowie die Fechthalle am Leipziger Platz.

 

Wann das Projekt in die Tat umgesetzt werden kann, steht allerdings noch in den Sternen. Denn momentan stehen dem Vorhaben noch versicherungsrechtliche Belange entgegen, war von Kunstlehrerin Rosi Rochner zu erfahren.

Christian Kunze

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